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Celle Stadt Celler Regie-Talent hat Blick für das Detail
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Celler Regie-Talent hat Blick für das Detail
05:30 17.02.2018
Quelle: David Borghoff
Celle Stadt

"Der Protagonist lebt in der Vergangenheit", sagt Stapel, "und kommt mit der Gegenwart nicht klar", fasst die Cellerin zusammen. Durch Detailaufnahmen formt sie immer weiter den Charakter ihres stillen Helden Tom. Detailaufnahmen zeigen antiquarische Bücher, Scheibentelefon und Plattenspieler. "Er lebt nicht den Moment. Selbst seine Wohnung ist veraltet", erklärt Stapel. Ihr sei nicht nur die Geschichte des Kurzfilms wichtig gewesen, sondern auch die bildtechnische Inszenierung. "Jede Einstellung soll für sich sprechen."

In einem langgedehnten Intro lässt die 18-Jährige ihre Hauptfigur durch Celle fahren. "Ich liebe meine Stadt", beteuert die Hölty-Abiturientin. Daher sei die Residenzstadt mit ihren historischen Orten, ihrem Fachwerk und dem Schloss der perfekte Drehort. "Gerade weil das Thema Vergangenheit der Dreh- und Angelpunkt meiner Geschichte ist." Denn das Einst, symbolisiert durch das antike Tagebuch, nimmt direkten Einfluss auf das jetzige Leben der Hauptfigur. "Schritt für Schritt öffnet sich die Figur und findet durch das ihm Vertraute aus der Vergangenheit Anschluss an die Gegenwart", erklärt die Regisseurin.

Das Drehbuch hat die 18-Jährige innerhalb von zwei Wochen geschrieben. "Für den Dreh hatten wir allerdings nur drei Tage Zeit", erzählt die junge Frau. Für das Schauspiel-Team konnte sie auf Freunde und Familienmitgliedern zurückgreifen. "Es ist unglaublich, wie gut Tom Kentel die Hauptrolle spielt", sagt Stapel. Bei der Kameraführung und Schnitt wurde sie von Patrick Weise mit seiner Filmproduktionsfirma unterstützt.

Quentin Tarantino, Martin Scorsese und Christopher Nolan – die Liste, ihrer filmischen Vorbilder lässt sich sehen. Das junge Talent möchte beruflich weiter in diese Richtung gehen. "Ich will Regie studieren", sagt Stapel. Mit ihrem Film habe sie sich an der Filmuniversität in Babelsberg beworben. Doch nun sollen zuerst ihre Freunde, die allesamt mitgewirkt haben, das Werk zu sehen bekommen. "Das haben wird bislang noch nicht geschafft", bedauert Stapel. Sollte die Cellerin den "Jugend Filmpreis" gewinnen, wird ihr Film im Juni beim "Bundes-Festival-Film" in Hildesheim gezeigt.

Tammam Kahil hat immer volles Programm: Sprachkurs, Sport und seit Anfang des Jahres engagiert sich der Flüchtling ehrenamtlich im Altenheim. "Ich möchte nicht so viel zu Hause sitzen. Ich habe genug Energie und Power, um zu helfen", erzählt der 32-Jährige.

Dagny Siebke 17.02.2018

So stellen sich vermutlich die wenigsten eine Psychiatrie von innen vor: Ein Zimmer mit Besucher-Couch und Flachbildfernseher. Im Wohnzimmer knistert der Kamin zwischen samtbezogenen Sesseln. Vom großen Aufenthaltsraum nebenan hat man den wohl besten Blick auf die Aller. "Wenn Sie hier nicht gesund werden, liegt es definitiv nicht am Ambiente", scherzt Dr. Rainer Brase, Geschäftsführer der Klinikum Wahrendorff GmbH. Die neue Komfortstation der Psychiatrisch-Psychosomatischen Klinik Celle hat einiges zu bieten.

Dagny Siebke 17.02.2018

Sie sind 12 Meter lang, haben 360 PS, erfüllen die Euro-VI-Abgasnorm und sind besonders leise: Zwei neue Busse des Typs "Crossway LE CityMarke" von IVECO sind seit Freitag offiziell im Dienst. Eine Klima-Anlage kühlt den Fahrgastraum im Sommer und entfeuchtet entsprechend im Winter.

Dagny Siebke 17.02.2018