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Celle Aus der Stadt Celle Stadt Celler SPD sortiert sich neu
16:50 24.08.2018
Am Montag hat die SPD einen neuen Fraktionsvorstand gewählt. Dazu zählen (von links) Reinhold Wilhelms, Patrick Brammer, Gerda Kohnert und Christoph Engelen. Dies könnte ein Vorzeichen dafür sein, dass Wilhelms, Brammer und Kohnert auch die größten Aussichten haben, in den Verwaltungsausschuss, für den sie für die SPD kandidieren, gewählt zu werden.
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Nachdem die SPD-Fraktion ihren ehemaligen Vorsitzenden Jörg Rodenwaldt am Montag aus dem Verwaltungsausschuss (VA) gewählt hat, hat das Rennen um die drei den Sozialdemokraten zustehenden Sitze in dem Gremium begonnen. Fraktionsvorsitzender Patrick Brammer ist gesetzt, außerdem soll unbedingt eine "SPD-Ratsfrau in den VA einziehen", wie Ortsvereinsvorsitzender Dietrich Burggraf in einem Mitgliederbrief erklärte. Das bedeutet: Einer der beiden langjährigen SPD-Ratsherren Jürgen Rentsch oder Reinhold Wilhelms, die im Augenblick im VA sitzen, wird wohl seinen Sitz verlieren.

Die Neuwahl der VA-Mitglieder nach etwa der Hälfte der Wahlperiode war schon vor dem "Fall Rodenwaldt" beschlossene Sache. Die SPD geht jedoch anders vor als die Grünen. Eine Rotation gibt es bei den Sozialdemokraten nicht, alle Fraktionsmitglieder können sich zur Wahl stellen. Und Rentsch und Wilhelms haben schon ihre Absicht bekräftigt, dies auch zu tun.

Dass unbedingt noch eine Frau in den VA einziehen soll, ist der Parteilinie geschuldet. Burggraf: "Wir wollen weiblicher und jünger werden." Dabei stößt durchaus unter Celler Sozialdemokraten sauer auf, dass die Regelung durchgesetzt werden soll, obwohl sich nicht gerade eine Kandidatin für den Posten aufdrängt.

Inga Marks, die einzige, die aufgrund ihres Engagements den Posten "verdient hätte", hat die Fraktion jüngst verlassen. Ute Rodenwaldt-Blank dürfte wenig Chancen haben, da die SPD befürchten muss, dass sie ihrem Bruder Jörg Rodenwaldt folgen könnte, falls dieser auch noch der Fraktion den Rücken kehren sollte. Die verbliebenen Gerda Kohnert, Elmast Süzük und Antoinette Kämpfert sind in der öffentlich wahrnehmbaren Fraktionsarbeit allerdings sehr zurückhaltend geblieben. Burggraf teilt "diese negative Einschätzung nicht. Unsere Fraktion hat viele kluge Köpfe. Frauen und Männer halten bei uns gleichermaßen Redebeiträge, entwickeln politische Vorschläge oder schreiben Anträge. Darauf bin ich stolz."

Während sich Kämpfert und Süzük nicht zu einer Kandidatur äußern wollten, wäre Kohnert dazu bereit. In Position hat sie sich bereits gebracht, wurde sie am Montag doch in den Fraktionsvorstand gewählt.

Was mit der abtrünnigen Inga Marks geschehen wird, ist noch unklar. Ihr könnte ein Parteiausschlussverfahren drohen. "Hier lassen wir klären, ob es mit unseren SPD-Statuten und unserem politischen Verständnis vereinbar ist, dass Frau Marks als freies, eigenständiges Ratsmitglied konkurrierende Politik zur SPD-Fraktion machen darf und gleichzeitig Mitglied unserer Partei ist", so Burggraf.

Von Gunther Meinrenken

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