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Celle Stadt Celler Sportplatz wird Wohnmobil-Park
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Celler Sportplatz wird Wohnmobil-Park
15:03 05.02.2018
Von Michael Ende
Celle Stadt

Die geplante Camper-Anlage auf der Herrenwiese ist nach Einschätzung der Stadtverwaltung der "einzig sinnvolle Alternativstandort" zur unattraktiven Abstellmöglichkeit auf dem Schützenplatz an der Aller. An der Fuhse will die Stadt 900.000 Euro investieren, um dort eine moderne Infrastruktur mit Sanitärgebäude aufzubauen. Betreiber sollen die Stadtwerke werden. "Hier schaffen wir etwas Hochwertiges, mit dem wir künftig noch mehr Touristen in unsere Stadt locken werden", erläuterte Stadtbaurat Ulrich Kinder.

Jürgen Rentsch (SPD) sagte, dass dieser Schritt vielleicht aus der Sicht der Stadtwerke als zukünftigem Betreiber der Anlage zu begrüßen sei, dass die SPD aber dagegen sei, weil die Belange des Sports nicht ausreichend berücksichtigt worden seien. Man dürfe die Vereine nicht "vor vollendete Tatsachen stellen", so Gerda Kohnert (SPD). Bernd Zobel (Grüne) hingegen sagte, seine anfänglichen Bedenken wegen des Sports seien von der Verwaltung ausgeräumt worden:"Wir sind für die Wohnmobil-Anlage." Axel Fuchs (CDU) bezeichnete das Vorhaben als "wesentliche Investition in die touristische Attraktivität der Stadt."

Als sich die SPD von Stadtbaurat Ulrich Kinder zum wiederholten Mal erklären ließ, dass Hochwasser keine Gefahr für Wohnmobilisten darstelle, weil sie bei steigenden Pegeln einfach wegfahren könnten, platzte Michael Bischoff (CDU) der Kragen: "Ich weiß nicht, warum die SPD immer versucht, ein Haar in der Suppe zu finden. Das ist nicht zielführend. Die Planung ist gut, und sie soll jetzt umgesetzt werden."

Als es um die Entwicklung der ehemals für das Cramer-E-Center vorgesehenen Fläche als Wohnbau-Areal ging, sagte Zobel, dass es seitens der Stadt falsch gewesen sei, das Cramer-Projekt abzusagen. "Irgendwann sollte man dieses Thema auch mal beerdigen und nach vorn schauen", sagte Kinder: "Sonst sind wir in zwei Jahren noch nicht weiter." In zwei Jahren sollen im nördlichen Teil der Fläche möglichst schon neue Wohnhäuser stehen. Stephan Ohl (Grüne) hielt diese Perspektive für problematisch: Durch die Wohnbebauung werde die Möglichkeit zur Ansiedlung eines kleineren Cramer-Ersatzes konterkariert: "Wir schaffen Tatsachen, die dazu führen, dass die Blumläger verhungern."

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