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Celle Stadt Celler Straßensanierungen werden angeschoben
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Celler Straßensanierungen werden angeschoben
14:56 24.03.2017
Von Michael Ende
Die Zugbrückenstraße ist seit Jahren Celles übelste Piste. Quelle: Oliver Knoblich
Celle Stadt

Schon um die Jahrtausendwende war die Sanierung der Zugbrückenstraße im Rathaus ein Thema, und im Jahr 2008 sah es so aus, als ob sich endlich etwas täte. „Jetzt haben wir für 2010 Planungskosten von 50.000 Euro und für den Ausbau der Straße 2,1 Millionen Euro für 2011 in den Haushalt eingestellt“, freute sich damals Ortsbürgermeister Klaus Didschies (CDU). Dann kam es, wie es schon oft gekommen war: Die Stadt verschob den Ausbau, weil sich nicht genug Geld hatte.

An die Reihe derjenigen, die den Ausbau der Zugbrückenstraße beantragt haben, hat sich jetzt auch die Gruppe FDP/Unabhängige im Rat angeschlossen. Auf ihren Antrag hin schlug die Verwaltung jetzt im Ausschuss für öffentliche Einrichtungen vor, für das Haushaltsjahr 2017 50.000 Euro für die Vorplanung einzustellen. "Die Zugbrückenstraße ist eine von vielen grundsanierungsbedürftigen Straßen in der Stadt Celle. Die Umsetzung der Baumaßnahmen wurde aufgrund anderer Priorisierungen aber seit Jahren immer wieder im Investitionsprogramm verschoben“, so Stadtbaurat Ulrich Kinder. Auf dieser Basis könne auch eine erste Vorstellung und Diskussion im Ortsrat und im zuständigen Fachausschuss erfolgen: „Eine Vorplanung ist sinnvoll, um zu aktuellen Kostenansätzen zu kommen, weil die bisherigen Haushaltsansätze nicht fortgeschrieben wurden.“

Genau so will man mit der Burger Landstraße verfahren, deren Sanierung sowohl FDP/Unabhängige als auch die AfD gefordert hatten. Wenn alles gut gehe, könnte man im Frühjahr 2018 Fördermittel für den Ausbau beantragen, hieß es im Ausschuss.