Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Celle Stadt Celler Tafel versorgt immer mehr Alleinerziehende
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Celler Tafel versorgt immer mehr Alleinerziehende
17:44 10.01.2014
Von Oliver Gatz
Lebensmittelausgabe in der Celler Uferstraße. Quelle: Peter Müller (Archiv)
Celle Stadt

In vielen Städten fällt es den Tafeln mittlerweile schwer, ihre wachsende Kundschaft noch zu versorgen. So werden beispielsweise in München Lebensmittel im großen Stil zugekauft, berichtete der "Spiegel". Viele Lebensmittelketten planen heutzutage sorgfältiger, sortieren viel weniger aus und verkaufen Waren, die bald ablaufen, für einen niedrigen Preis.

„Im Vergleich zu anderen Tafeln sind wir noch gut aufgestellt", sagt Schwenk. "Bisher reicht das Warenangebot aus, dass alle gut bedient werden. Aber wir müssen auch etwas dafür tun." So haben sich die Celler dem Tafelverbund im Großraum Hannover angeschlossen. Die Vernetzung bringt Vorteile bei der Versorgung mit Lebensmitteln, die die Tafeln erhalten.

Während in vielen Städten die Lebensmittelspenden noch kostenlos abgegeben werden, müssen die Bedürftigen seit zweieinhalb Jahren in Celle einen kleinen Obolus entrichten: Alleinversorger zahlen einen Euro, Familien zwei Euro. Mit dem Geld werden zum Beispiel Fahrtkosten ausgeglichen. Außerdem müssen die Kunden ihre Bedürftigkeit nachweisen.

Lebensmittel zukaufen? Davon hält Schwenk nichts. "Das hat mit der ursprünglichen Tafelidee nicht mehr viel zu tun", sagt er.