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Celle Stadt Celler Technik-Tüftler bauen nutzloseste Maschine
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Celler Technik-Tüftler bauen nutzloseste Maschine
17:22 02.07.2018
Von Christian Link
Quelle: Eberhard Moenck
Celle Stadt

Die nutzloseste Maschine der Welt erfreut seit Jahren Bastler rund um den Globus. Die Idee dahinter ist in der Regel folgende: Wenn man ihren (einzigen) Schalter betätigt, um sie einzuschalten, kommt ein kleines Ärmchen aus dem Kasten heraus und legt ihn wieder um. Der einzige Zweck der Maschine: Sich selbst wieder abzuschalten. Wegen dieser Funktion wird der Apparat auch Leave Me Alone Box (zu deutsch: Lass-mich-in-Ruhe-Box) genannt.

Bei der großen Technikschau der Berufsbildenden Schule (BBS) 2 waren kürzlich gleich mehrere solcher Lass-mich-in-Ruhe-Boxen zu sehen, die mit allerlei Zusatzfunktionen ausgestattet waren. "Meine misst zum Beispiel die Entfernung eines sich nähernden Menschen und fährt dann weg, wenn der Mensch zu nahe kommt", erläutert ein Schüler des Beruflichen Gymnasiums Technik (BGT) sein Projekt. Der gesamte zwölfte Jahrgang zeigte hier verschiedene Werke aus dem fachpraktischen Unterricht.

Unter den Projekten war etwa eine Befüllanlage für Eisenbahnwaggons mit programmierbarer Steuerung oder ein Tic-Tac-Toe-Computer. Dieser konnte nicht nur einen Greiferarm steuern und damit die Spielsteine bewegen, sondern auch erkennen, wer gewonnen und verloren hat. Das größte Ausstellungsobjekt war ein Wochenendhauses in Holzrahmenbauweis, das die Schüler im Bautechnikunterricht im Maßstab 1:1 realisiert hatten.

Zu den Besuchern der Technikschau zählten Eltern, Geschwister, die Klassen 11 der BBS 2 sowie viele Schüler anderer Celler Gymnasien. Abteilungsleiter René Reimold: "Wir finden es gut, wenn sich unsere Gäste mit den Schülerinnen und Schülern austauschen können und sie merken, dass hier gerade kurz vor den Ferien noch eine Menge passiert." (cz)

Es war ein Sommerabend wie aus dem Bilderbuch – beste Voraussetzungen also für die musikalische Reise in den Süden, zu der „Spanish Mode“ am Samstag im Innenhof des Celler Schlosses eingeladen hatten. Die „Kleine Hofmusik“ hatte sich diesmal ganz dem expressiven Tango Argentino und der lateinamerikanischen Folklore verschrieben – zu unkonventionell für das gediegene Celler Publikum, wie es schien, von dem ein Teil das Konzert bereits in der Pause wieder verließ.

01.07.2018

Gegenständlich oder abstrakt, kunterbunt oder Ton in Ton, konstruktiv oder eher aus dem Bauch heraus – die aktuelle Ausstellung im Celler Atelier der Malerin und Kunsttherapeutin Grit Wuttke präsentiert eine Fülle von Werken unterschiedlichster Art. Und das nicht von ungefähr, denn die Bilder stammen in erster Linie nicht von der Gastgeberin selbst, sondern von ihren Schülern. Insgesamt 24 Teilnehmer aus vier Malgruppen zeigen, was sie im Laufe der vergangenen Monate zu Papier oder auf Leinwand gebracht haben. Insgesamt werden im alten Backhaus an der Bahnhofstraße über 40 Bilder ausgestellt.

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Was für eine gelungene Premiere in Celle: Es ist am Samstagabend in der gut gefüllten kleinen Halle der CD-Kaserne egal, ob man je ein Lied von Pippo Pollina gehört oder eine Zeile über ihn gelesen hat. Mit seiner liebenswürdigen Art hat der italienische Liedermacher die Herzen der Celler im Sturm erobert. Das Publikum dankte es ihm mehrfach mit Standing Ovations.

Dagny Siebke 01.07.2018