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Celle Stadt Celler WG weiterhin für "unterirdische" Lösung
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Celler WG weiterhin für "unterirdische" Lösung
18:07 09.06.2017
Von Gunther Meinrenken
Quelle: Michael Schäfer
Celle Stadt

Hintergrund ist der jüngste Bericht, wonach noch immer nicht feststeht, wann die derzeit beklagte Trassenführung vor Gericht endgültig geregelt sein soll. In diesem Zusammenhang fordert die WG die Verwaltung auf, "mit der niedersächsischen Landesstraßenbaubehörde, der niedersächsischen Landesregierung und dem BUND Gespräche aufzunehmen und auf eine zeitnahe Alternativplanung für die Ortsumgehung Celle hinzuwirken." Auf diesem Weg "wäre sicherlich mit politischer Unterstützung eine Annäherung und ein Ende der Gerichtsverfahren herbeizuführen".

Und was die WG unter dieser "Alternativplanung" versteht, verdeutlichen WG-Ratsherr Torsten Schoeps und die letztjährige Oberbürgermeister-Kandidatin Alexandra Martin: "Es ist auch nicht nur der Fledermausschutz, der als ungenügend angeprangert wird, die Landesstraßenbaubehörde ist auch regelmäßig in der Pflicht, planerische Alternativen zu erarbeiten. Dieses ist ein vordringliches Element nicht nur im Beteiligungsverfahren als auch im Klageverfahren gewesen und nun auch im Beschwerdeverfahren. Hier müssen die Gespräche ansetzen. Eine Tunnellösung gleich welcher Art ist eine planerische Alternative, die naturverträglich ist und auch in Bezug auf den Hochwasserschutz eine verträgliche Lösung darstellt."

Der Kostengesichtspunkt für eine Tunnellösung sei immer nur auf den ersten Blick ein Totschlagargument. Denn, so finden Schoeps und Martin: "Die Kosten verschleppen sich jedes Jahr weiter, in dem nicht gebaut wird und verteuern sich entsprechend. Die teuerste Lösung ist sicherlich das Verharren in der jetzigen Planung."