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Celle Stadt Celler angetan von "Mende-Besuch“
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Celler angetan von "Mende-Besuch“
16:47 24.02.2010
Von Gunther Meinrenken
Stephan Stadie aus Groß Hehlen begrüßt Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende an der Haustür. Quelle: Gert Neumann
Celle Stadt

GROSS HEHLEN. Der Anfang von Mendes Tour gestaltete sich allerdings etwas holprig. Für 16.30 Uhr war der Oberbürgermeister mit Familie Stadie in der Bürgermeister-Heine-Straße verabredet. Was Mende nicht ahnte: Dort wohnen gleich drei Stadies, nebeneinander, nur leider sind die Hausnummern von 18 bis 18b nicht in der richtigen Reihenfolge. Auf Mendes erste Klingeln kläffte ihn nur ein Hund an, im Nebenhaus öffneten dann die „falschen“ Stadies die Tür. Sie freuten sich trotzdem über den unangemeldeten Besuch.

„Heute morgen habe ich noch darüber nachgedacht, was für Sorgen wir schildern könnten, wenn es um 16.30 Uhr an der Tür klingelt“, meinte Anneliese Stadie. Eingefallen sei ihr nichts. Und ihrem Ehemann Klaus, als Mitarbeiter des Bauhofs quasi Kollege von Mende, fiel nur ein, dass mit den durch den strengen Winter verursachten Straßenschäden „nun einiges auf uns zukommen wird“.

Zwei Häuser weiter landete Mende dann letztlich bei der Familie Stadie, die den OB nach der Ankündigung seiner Bürgerbesuche per E-Mail eingeladen hatte, „um Probleme anzusprechen, die uns schon länger unter den Nägeln brennen“, so Carola Stadie, die es ebenso wie ihr Mann Stephan „toll“ fand, dass sich Mende für die Celler Zeit nimmt. Sorgen machen sich die beiden um die Sicherheit auch ihrer Kinder in der Bürgermeister-Heine-Straße, zudem werden sie von Parkplatzproblemen geplagt. Mende wollte nicht zu viel versprechen: „Wir können hier keine Spielstraße einrichten, aber ich werde mit der Verkehrssicherheitskommission reden“, sagte der OB und machte sich wieder auf den Weg, überquerte die Straße und klingelte spontan beim nächsten Celler Bürger.

Stephan Stadie (rechts) aus Groß Hehlen begrüßt Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende, der am Dienstag seine Bürgerbesuche in den Celler Ortsteilen startete. Foto: Neumann