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Celle Stadt Celles Kleingärtner fordern Entwicklungsplan
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Celles Kleingärtner fordern Entwicklungsplan
15:09 08.06.2018
Von Dagny Siebke
Vor dem alljährlichen Gespräch zwischen Kleingärtnern und Kommunalpolitikern führte Sabine Butschbach die Anwesenden durch die Anlage des Kleingärtnervereins Hollenkamp die Anlage. Quelle: David Borghoff
Celle Stadt

"Gerade bei der aktuell steigenden Nachfrage nach Gärten schafft ein Entwicklungsplan Rechtssicherheit für die Vereine und die Stadt als Eigentümer", betonte Bernd Grünert, Pressewart des Bezirksverbands. Dabei werde schon vorher geregelt, was in welchem Fall passiert. Zudem könnte die Stadt die Kleingartenanlagen im Rahmen der Stadtteilentwicklung und Stadtteilsanierung mit in die Sanierung einbeziehen, erläutert Grünert. Andernorts werde bereits so verfahren und die Entwicklung mit Mitteln der EU unterstützt.

"Uns helfen keine Sonntagsreden, sondern Taten", sagte Martin Ufferfilge, Vorsitzender des Bezirksverbandes. Er sprach über die gute Zusammenarbeit mit den Ortsbürgermeistern. Dies gelte ebenso für die Zusammenarbeit mit den Fraktionen im Stadtrat und ganz besonders für Fachdienstleiter Jens Hanssen von der Stadtverwaltung, der immer ein offenes Ohr für die Belange der Kleingärtner habe.

Bernd Zobel (Grüne) fragte, warum der Pachtvertrag zwischen Stadt und Bezirksverband noch nicht unterschrieben sei. Hanssen antwortete, dass sich die Erstellung aufgrund der engen personellen Besetzung und den notwendigen Abstimmungen mit einzelnen Fachabteillungen verzögert habe.

Aufgrund der Vorkommnisse am Silbersee wollte Klaus Didschies (CDU) wissen, wie es um den Brandschutz in den Kleingartenanlagen bestellt sei. In den Anlagen, in denen Lauben noch mit Kaminen ausgestattet sind, werden diese jährlich durch den zuständigen Schornsteinfeger begutachtet. Sonst liegen die Gefahren wie auch in freier Natur und sonstigem bebauten Gebieten, am unsachgemäßen Umgang mit Feuer, weggeworfenen Kippen und offenem Feuer. Allerdings kommt es immer wieder zu Brandstiftungen in den Anlagen. Dies aber nicht in einem höheren Umfang als im übrigen Stadtgebiet.

Warum es nicht mehr Schulgärten wie in der Anlage Carlslust gäbe, interessierte Marianne Schiano (CDU). Hier seien nicht die Kleingärtner das Problem, sondern die Bereitschaft der Schulen Zeit und Gelegenheit in den Stundenplan einzubauen. Auch müssten sich Lehrer und Eltern mit einbringen, so die einhellige Antwort.

Am morgigen Sonntag lädt Celles älteste Kleingartenanlage Carlslust zum „Tag des Gartens“ ein. Von 13 bis 17 Uhr wird Besuchern eine Auswahl von mehr als 100 Parzellen offen stehen. Diese Gärten werden mit Schildern gekennzeichnet. Eine Kaffeestube und Bierausschank sorgen für das leibliche Wohl.

Ein Brief an das Oberlandesgericht Celle (OLG) mit einer unbekannten Substanz hat am Freitagmorgen hohe Wellen geschlagen. Um 9 Uhr rückten der Gefahrgutzug der Freiwilligen Feuerwehr Celle sowie die Polizei aus und evakuierten vorsorglich einen Gebäudetrakt.

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„Es ist eine besondere Freude, dass Schülerinnen und Schüler ganz unterschiedlicher Schularten aus vielen Regionen Niedersachsens die schöne Stadt Celle zum Klingen bringen werden“, freute sich Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne anlässlich des Eröffnungskonzertes von „Schulen musizieren“ der 18. niedersächsischen Landesbegegnung des Verbandes Deutscher Schulmusiker Niedersachsen (VDS) am Donnerstag in der Congress Union.

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Zum 1. Januar 2019 gibt Stadt Celle die gesetzlichen Aufgaben der Jugendhilfe an den Landkreis ab. Die Stadt verspricht sich davon jährliche Einsparungen von 2,8 Millionen Euro. Der Kreis übernimmt Pflichtleistungen wie den Jugendschutz, Hilfen zur Erziehung, das Unterhaltsvorschussgesetz und Beistandschaften. Die Stadt wird sich weiter um die Jugendarbeit, das Stadtteilmanagement und einzelne Förderungen, die vom Stadtrat beschlossen wurden, kümmern. So weit der vom Rat beschlossene Plan. Die Kritik daran reißt nicht ab. Jetzt spricht die SPD vom „Chaos“.

Michael Ende 08.06.2018