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Celle Stadt Celles Wahlhelfer müssen umplanen
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Celles Wahlhelfer müssen umplanen
19:17 08.08.2017
Von Christian Link
Allein in der Stadt Celle werden für die vorgezogene Landtagswahl mehr als 500 Wahlhelfer benötigt. Quelle: Jochen Lübke
Celle Stadt

„Das ist schon eine besondere Herausforderung. Hier gilt es nun, sehr schnell auf die neue Situation zu reagieren“, sagt Celles Stadtsprecher Wolfgang Fischer auf CZ-Anfrage.

Erst vor wenigen Tagen hatten hunderte Celler einen Brief vom städtischen Bürgerservice erhalten, durch den sie in einen Wahlvorstand berufen wurden. „Nun müssen alle Wahlhelfer zuerst erneut angeschrieben und vom ursprünglichen Wahltermin im Januar entbunden sowie für den 15. Oktober verpflichtet werden“, sagt Fischer.

Dass der Urnengang am letzten Tag der Herbstferien stattfindet, macht die Aufgabe nicht einfacher. „Die Ferien stellen schon ein Problem bei der Akquise der Wahlhelfer dar“, so der Rathaussprecher. Deshalb würden Wahltermine üblicherweise nicht in die Schulferien gelegt. Wie problematisch die Besetzung der Wahlvorstände wird, könne die Stadt allerdings nicht abschätzen. Fischer: „Wir haben einen solchen Fall auch noch nicht erlebt.“

Für die Bundes- und Landtagswahl werden in Celle jeweils 520 Wahlhelfer benötigt, die in insgesamt 62 Wahllokalen die Stimmen auswerten. Zudem kommen am Wahlabend zusätzlich zwölf Briefwahlvorstände zum Auszählen der Briefwahl zusammen. Die Wahlbenachrichtigungen für die Bundestagswahl werden spätestens bis zum 3. September zugestellt, die beiden Briefwahlbüros öffnen einen Tag später. Für die Landtagswahl gibt es noch keinen Termin.

Zumindest in Celle ist die Verwaltung zuversichtlich, dass alles gut gehen wird. „Die letzte Kommunalwahl 2016 mit der Wahl des Kreistages, des Stadtrates und der Ortsräte war nicht weniger aufwendig“, sagt Fischer. Damals lag die Zahl der Wahlhelfer sogar bei rund 600 Personen. „Hier waren deutlich mehr Helfer notwendig, weil es sich zum einen um eine verbundene Wahl mit der Direktwahl des Oberbürgermeisters handelte. Zum anderen wurden bei der Kommunalwahl zugleich der Stadtrat, die Ortsräte und der Kreistag gewählt.“