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Celle Stadt Collegium Cellense: Erdbeergeruch mit Matheaufgabe verknüpfen
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Collegium Cellense: Erdbeergeruch mit Matheaufgabe verknüpfen
02:30 15.02.2018
Quelle: Oliver Knoblich
Celle Stadt

„Es gibt viele Arten von Gedächtnissen“, sagte der Wissenschaftler von der Uni Hamburg. Zum Beispiel wusste fast jedes Kind im Raum, auf welche weiterführende Schule es gehen möchte. Das ist bei jedem unterschiedlich, weil jeder eine andere Art hat und jeder sich anders informiert.

Aber jedes Kind weiß, dass es, wenn die Ampel „rot“ zeigt, stehen bleiben muss. Das ist bei allen Menschen gleich. Manche Menschen können stricken ohne hinzuschauen. Das haben sie gelernt, sie haben das so oft gemacht, das sie es jetzt in und auswendig können.

Dann hat Grendel uns ein Beispiel gezeigt, wie man sich eine Gehirnzelle vorstellen muss. Eine Nadel sticht in einen Luftballon, der mit Konfetti gefüllt ist. Unter dem Luftballon sind Hände, die so viel Konfetti auffangen sollen wie möglich. In Fachbegriffe übersetzt heißen die Hände „Rezeptor“ und das Konfetti „Botenstoff“. Das gleiche hat der Dozent mit zwölf Kindern aus dem Publikum gemacht. Nur dass kein Luftballon zerstochen, sondern ein Plastikbecher ausgekippt wurde. So „schneite es Botenstoffe“ und man konnte sehen, dass alle unterschiedlich viel Konfetti mit ihren „Rezeptoren“ auffangen konnten. Mein Freund Leander durfte auch mit auf die Bühne und hat fleißig „Gehirnzelle“ gespielt.

Wir konnten auch sehen, wie schlau Mäuse sind; warum man sich an manche Sachen erinnert oder auch anderes schnell wieder vergisst. Wenn man sich für etwas wirklich interessiert, dann vergisst man es nicht. Demnächst sollten wir lieber Matheaufgaben, die wir nicht so gut behalten mit Duftkerzengeruch um uns herum lernen. Das Gehirn könnte Erdbeergeruch mit einer Matheaufgabe verknüpfen, sodass einem durch den Geruch alles wieder einfällt, aber nur weil man vorher das Gehirn so trainiert hat.

Euer Clemens

Von Clemens Swickis

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14.02.2018