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Celle Stadt DESiMOs SpezialClub in Celle: Könner ihres Fachs zeigen beliebtesten Sketche
Celle Aus der Stadt Celle Stadt DESiMOs SpezialClub in Celle: Könner ihres Fachs zeigen beliebtesten Sketche
03:26 12.02.2018
Der "zauberhafte Entertainer" Detlef Simon bewies erneut sicheres Händchen für unterhaltsame Mischung (von links): mit „Klappmaul-Komiker“ Werner Momsen, Clown Peter Shub, „dem schwäbschen Italiener“ Roberto Capitoni und Sängerin Mirja Regensburg. Quelle: Peter Bierschwale
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Mit seiner charmanten Art, die Veranstaltungen zu moderieren, gelingt es Detlef Simon in der Regel zügig, die Sympathien seines Publikums zu gewinnen. Und wenn er dann einen seiner Zaubertricks gekonnt und humorvoll in den Sand setzt, haben die Zuschauer ihren Spaß.

„Klappmaul-Komiker“ Werner Momsen hat es zu einem der bekanntesten norddeutschen Comedians gebracht. Die von Detlef Wutschik exzellent geführte, fast lebensgroße Puppe sezierte alltägliche Situationen detailverliebt – und ließ sie absurd und komisch geraten: Wenn man auf der Toilette den Lichtschalter sucht, das Licht dank Bewegungsmelder aber von allein angeht, dann sorgt das vielleicht für einen gewissen Überraschungseffekt. Wenn das Licht dann aber auch von allein wieder ausgeht, hat man ein Problem. Gewitzt durch diese Erfahrung, wedelte Momsen dann mit herrlicher Gestik vor dem Wasserhahn, um ihn zum Laufen zu bekommen. Doch er musste verwirrt feststellen, dass der Wasserhahn kein „digitaler“ war, sondern ein „analoger zum Drehen“. Es macht immer wieder Spaß, Momsen und seinem norddeutsch-näselnden Schnack zuzuhören.

So geschwätzig ist der „moderne Clown“ Peter Shub nicht, im Gegenteil: Bei seinen Sketchen handelt es sich meist um Pantomimen, bei denen er wirre Ideen und einen überraschenden Umgang mit seinen Objekten entwickelt. Mit winzigen Gesten und einem verstörten Blick kommentierte der Amerikaner gekonnt seine Opferrolle.

Wenn man als Italiener schwäbelt, hat das an sich schon Humor-Potenzial. Comedian Roberto Capitoni kokettierte auf der Bühne unter dem Thema „Zwei Nationen – zwei Probleme“: Bei den Italienern werde am häufigsten „Sex“ gegoogelt, von den Deutschen jedoch „Routenplaner“.

Er habe kürzlich die Aufzeichnung eines Fußballspiels von 1974 gesehen, berichtete dann DeSiMO. Der Müller–Wohlfahrt sehe heute immer noch so aus wie damals. „Aber haben Sie mal den Wolfgang Joop gesehen?“ fragte er. Der sehe doch wie eine 300 Jahre alte Galapagos-Schildkröte aus.

Zum Abschluss zeigte noch Mirja Regensburg, Musical-Darstellerin und Comedian, ihr Können: Fröhlich kniff sie sich eine Hautfalte in ihren nackten Bauch: Sie kenne keine Frau, die mit ihrer Figur zufrieden sei. Da gebe es nur eine Freundin, aber die sei den ganzen Tag bekifft. Um beim Eurovision Song Contest eine Chance zu haben, müssten sich die deutschen Beiträge mehr am Musikgeschmack der Osteuropäer orientieren, meinte sie dann, und sang stimmgewaltig eine klasse Persiflage eines solchen Songs.

Von Peter Bierschwale

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