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Celle Stadt Darth Vader im Bomann-Museum
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Darth Vader im Bomann-Museum
17:39 09.11.2018
Von Gunther Meinrenken
So könnte eine selbst gebaute Filmszene aussehen. Kathrin Panne vom Bomann-Museum zeigt ein Modell von "Fluch der Karibik". Quelle: Gunther Meinrenken
Celle

Prinzessin Leia Organa, Luke Skywalker, Yoda, Chewbacca und Han Solo werden ihren Kampf gegen Darth Vader und die Sturmtruppen ins Celler Bomann-Museum verlegen. Bei der nächsten großen Weihnachtsausstellung stehen dort „Raumschiffwelten aus Lego-Bausteinen“ im Mittelpunkt, zentrales Thema: die Figuren aus Star Wars. „Vom 6. Dezember bis 11. Juni werden auf 500 Quadratmetern mehr als tausend Lego-Modelle aus den Bereichen Star Wars, Lego Technic, Lego Architecture, Lego Friends und der Disney-Princess-Serie zu bestaunen sein“, sagt Kathrin Panne vom Bomann-Museum.

Die Sonderausstellung ist in Kooperation mit den Eschedern Andrea und Christian Lange entstanden, die über eine der größten Lego-Sammlungen verfügen. Der 55 Jahre alte Lange, der mit sieben Jahren die ersten Modelle bekommen hat, hat dieses Mal auch seinen Neffen Johannes und dessen Freundin Tanja Rode mit ins Boot geholt. Zusammen mit 15 Helfern wird die Familie an drei Tagen vom 23. bis 25. November die Modelle aufbauen. „Zu entdecken gibt es dabei auch besondere Stücke aus der Lego-Geschichte. Angefangen hat das Unternehmen nämlich mit Holzspielzeugen wie Enten oder Autos, bis aus Kunststoff der typische Noppenstein entwickelt wurde“, erklärt Panne.

Bauwettbewerb: Die Weihnachtsausstellung wird von einem umfangreichen Programm begleitet. An erster Stelle ist hier ein Bauwettbewerb zu nennen, bei dem die Celler ihre liebste Filmszene mit den kleinen Bausteinen nachbasteln können. Dabei muss es nicht unbedingt Star Wars sein. Einzige Voraussetzung: Die Beiträge müssen auf einer 16x16 Millimeter großen Noppengrundplatte stehen. Die Modelle können noch bis zum 30. Dezember im Bomann-Museum vorbeigebracht werden. Die gestalteten Filmszenen werden ausgestellt – die Museumsbesucher stimmen ab und der kreativste Beitrag erhält einen Lego-Preis.

Mitmachstationen: Selbstverständlich wird bei der Ausstellung eine Spielecke eingerichtet, in der die Besucher ihre eigenen Lego-Welten bauen können. Außerdem legt das Bomann-Museum einen Schwerpunkt auf die Verbindung von Film, Filmtechnik und Lego. An besonderen Stationen können die Celler ihre eigenen Lego-Modelle vor einer Weltraumkulisse erscheinen lassen. Außerdem: Mit dem Gesichtstracking können sich die Besucher am Bildschirm in futuristische Monster verwandeln.

Wettrennen: Zusammen mit Promobricks, der Vereinigung der Lego-Fans, veranstaltet das Bomann-Museum ein Wettrennen über einen anspruchsvollen Hindernisparcours. Dafür hat die Fanvereinigung zwei ferngesteuerte Fahrzeuge zur Verfügung gestellt, die sich über Sand, Brücken und kleine Steine ein heißes Rennen liefern.

Museumsrallye: In der Ausstellung sind viele kleine Lego-Figuren versteckt. Wer sie bei einer Entdeckungstour findet und dabei ein Lösungswort und anschließend eine richtige Zahlenkombination herausbekommt, erhält an der Museumskasse ein kleines Geschenk.

Workshops: Einen eigenen Droiden programmieren, ein Daumenkino im Taschenformat oder einen eigenen Lego-Film erstellen. Das sind nur einige Themen von diversen Workshops, die zur Ausstellung angeboten werden. Das genaue Programm gibt es unter www.bomann-museum.de.

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