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Celle Stadt Das Besondere mit der Kamera festgehalten
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Das Besondere mit der Kamera festgehalten
11:52 25.04.2018
Quelle: Christina Matthies
Celle Stadt

In der Fotoausstellung „Tiefer Blick“ erweist sich Rolf-Peter Wöhler als ein wahrer „Chronist der Straße“: Seine Motive stammen aus Entdeckungen bei Autofahrten durch Marokko, Portugal, Frankreich, Italien, Rumänien, Island, Norwegen, Kanada oder der Ukraine – aber auch eine abendliche Fahrt auf dem Templiner See versteht der Künstler in dem für ihn typischen, überraschend und ungewöhnlich anmutenden Spiel aus Licht und landschaftlichen Strukturen einzufangen.

„Immer in Bereitschaft“ laute Wöhlers Motto, verriet René Stang, der anlässlich der Vernissage am vergangenen Samstag die Laudatio auf beide Fotokünstler hielt – und da verwunderte es dann auch nicht weiter, dass Wöhler mit einer Fotokamera um den Hals zur Eröffnung seiner ersten Ausstellung erschienen war. „Inspiration finde ich überall“, erzählt der Celler. Man müsse allerdings auch ein Auge dafür haben, wo es Besonderes zu entdecken gebe. Wie das Denkmal der Dubliner Fischhändlerin Molly Malone etwa, das Wöhler ganz bewusst als Sujet für die Gemeinschaftsausstellung gewählt hat: „Sie ist das verbindende Glied zwischen unseren Werken.“

Rudolf H. Kuttner nämlich widmet sich fotografisch dem „tiefen Blick“ auf die körperlichen Formen der menschlichen Ästhetik. Es sind kunstvolle Aktbilder, die dem gebürtigen Österreicher hier gelungen sind – faszinierend in ihrem Wechsel aus Licht, Schatten und farbigem Kontrast. Statt mit Pinsel oder Kohle „zeichnet“ Kuttner mit der Fotokamera, zeigt die Porträtierten oftmals auf geradezu anrührende Weise in Gedanken versunken, fast schon verletzlich.

„Für die Aktfotografie braucht es ein besonderes Vertrauensverhältnis“, weiß der in Adelheidsdorf lebende Künstler, der nicht nur Akt, sondern auch Street, Architektur und Landschaft fotografiert. Die ästhetisch-künstlerischen Aktaufnahmen, die derzeit im Atelier 22 zu sehen sind, seien über mehrere Jahre hinweg entstanden. „Ich habe versucht, die Auswahl serienmäßig zusammenzustellen – Fensterbilder, Akt + Stuhl, Schattenspiele“, erklärt Kuttner. Reizvoll auch seine sogenannten „Renaissance-Akte“, die er mit Perlen und Stoffen opulent inszeniert.

Die Gemeinschaftsausstellung lohne nicht nur einen ersten, sondern auch einen zweiten Besuch, so Laudator René Stang abschließend. „Denn Fotografie bietet uns die Möglichkeit, in einer sich immer schneller drehenden Welt innezuhalten – und sich mit dem Moment einzuschließen.“

Von Christina Matthies

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