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Celle Stadt Das sind derzeit die vier heißesten Jobs in Celle
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Das sind derzeit die vier heißesten Jobs in Celle
17:22 30.05.2018
Von Dagny Siebke
Bei 32 Grad Celsius ist Dachdecker Holger Klapproth gerade dabei, am Falkenweg ein altes Dach abzureißen. Dabei helfe es nur, viel zu trinken. Eine Siesta können sich die Kollegen nicht erlauben. Quelle: Oliver Knoblich
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Besonders schön beschreibt der Imker Frank Osterloh die Arbeit bei der Hitze. Mit Gummistiefeln, Overall und Hut mit Doppelreif-Schleier stapft der passionierte Züchter täglich in den Wald, um seine Königinnen zu versorgen. Der Hobby-Imker erzählt: „Ich muss mich nicht vor meinen Bienen schützen. Die Zecken sind eher das Problem.“ Denn die Blutsauger sieht Frank Osterloh auf der weißen Arbeitskleidung viel besser.

Wenn sich der Körper am Tag mit den steigenden Temperaturen aufheize, fühle sich die Wärme nicht so unerträglich an, wie wenn man das gekühlte Büro verlasse, findet der hauptberufliche Straßenwärtermeister. Am schlimmsten müssten seine Füße schwitzen: „Das fühlt sich in den Gummistiefeln an, wie Wasserski zu fahren.“ Doch Frank Osterloh nimmt die Hitze gelassen. Er betont: „Im Vergleich zu einer Borreliose oder einer Hirnhautentzündung ist das nichts.“

Dachdeckermeister Florian Becker sagt zum Sommerwetter: „Momentan fühlt sich das nicht so sehr nach Arbeit an, sondern eher nach Urlaub.“ Seine Mitarbeiter sind gerade dabei, am Falkenweg ein Dach abzureißen. Morgens klappe es mit der Arbeit besser, mittags lasse langsam die Power nach. Da helfe nur Sonnencreme, eine Mütze und viel Wasser. „Doch eine Siesta können wir nicht machen. Wir sind ja nicht in Spanien“, betont Becker. Zumindest sei es drin, mal eine Stunde früher mit der Arbeit aufzuhören.

Um in Celle den ruhenden Verkehr zu überwachen, legt Politeur Marcus Osterloh zu Fuß schon mal zehn bis 15 Kilometer am Tag zurück. Er erzählt: „Ich kann mir leider nicht aussuchen, ob die Parkplätze im Schatten sind. Zu den hohen Temperaturen hinzu kommt, dass gerade dunkle Autos die Hitze extrem reflektieren.“ Große Wasserflaschen tragen kann der Mitarbeiter der Stadtverwaltung da nicht. Deswegen muss er am Wegesrand immer wieder einen kleinen Trink-Stopp einlegen – was auf Dauer ganz schön ins Geld geht. Doch früher kam Marcus Osterloh noch viel schneller ins Schwitzen, denn da musste er noch eine lange dunkle Hose als Dienstkleidung tragen.

Oben auf Celles Dächern arbeiten auch die Schornsteinfeger. „Schwarz ist sicher nicht die beste Farbe für eine Arbeitskleidung“, sagt Tobias Buck. „Bescheiden“ fühle man sich unter der Montur. Doch da müssten die Schornsteinfeger einfach durch. Schließlich haben sie sich lange im Voraus bei den Hausbewohnern angekündigt. „Wir können nicht auf einmal schon um sechs Uhr morgens bei den Leuten vor der Tür stehen“, erklärt Buck. Doch bevor die Erschöpfung zu groß werde, gehe es eben etwas früher in den Feierabend.

Die vom Museumsverein herausgegebene Celler Chronik kann jetzt ein kleines Jubiläum feiern, liegt doch mit der jüngst erschienenen Ausgabe der 25. Band vor.

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