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Celle Stadt Der Wahlkampf nimmt langsam Fahrt auf
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Der Wahlkampf nimmt langsam Fahrt auf
13:49 03.06.2016
Celle Stadt

Wer sich noch für einen Gemeinde- oder Ortsrat sowie den Kreistag bewerben will, hat noch ein bisschen Zeit. „Noch bis zum 25. Juli, 18 Uhr, können Kandidaten bei uns ihre Unterlagen einreichen“, sagt Andrea Ehlert, stellvertretende Wahlsachbearbeiterin beim Landkreis Celle.

Doch einfach melden reicht nicht. Es muss ein Mindestmaß an Unterstützern nachgewiesen werden. Tritt man als Einzelbewerber für den Kreistag an, sind zum Beispiel 30 Unterschriften von Unterstützern nötig. In kleineren Gemeinden und Orten reichen 20 oder sogar 10 Unterstützer. Parteien oder Einzelbewerber, die bereits in dieser Periode in einem Gremium gesessen haben, müssen diese nicht mehr vorbringen. „Die Parteien müssen aber nachweisen, dass sie eine Aufstellungsversammlung hatten“, sagt Ehlert. Dort werden die Kandidaten für die Liste bestimmt. Pro Wahlbereich sind insgesamt maximal 15 Kandidaten aufzustellen.

Wer sich noch für das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Celle bewerben will, muss schon etwas mehr Unterstützer haben. „Es werden 210 Unterstützungsunterschriften benötigt. Diese Voraussetzung entfällt, wenn der Vorschlag von Parteien oder Wählergruppen unterstützt wird, die bereits im Rat vertreten sind“, erklärt Jörg Brüsewitz, Fachdienstleiter Bürgerservice bei der Stadt Celle. Die Zahl der Einzelbewerber für die Parlamente ist gering. Zur Kreiswahl hat sich bisher zum Beispiel nur Mario Miers im „Wahlbereich 2 Celle West“ angemeldet. Er kandidiert auch für den Stadt- und den Ortsrat.

Nicht gewählt wird in der Gemeinde Südheide, da dort durch die Fusion von Hermannsburg und Unterlüß 2014 ein neuer Rat gewählt worden war. Nur der Kreistag wird dort gewählt.

Damit die Celler am Wahltag wissen, wo sie ihre drei Kreuze machen möchten, wird die Cellesche Zeitung in den kommenden Wochen eine umfangreiche Serie zu den unterschiedlichen Themen, die lokal bewegen, veröffentlichen. Ziel ist es, die Meinungen der Parteien und Gruppierungen herauszuarbeiten. Vor allem sollen aber auch die Leser der Celleschen Zeitung Gelegenheit haben, Fragen zu stellen und ihre Ansichten kundzutun. Dafür gibt es zunächst in allen Kommunen Umfragen zu wichtigen kommunalpolitischen Themen, bei denen Sie als Leser abstimmen können. Außerdem veranstaltet die CZ Ende August/Anfang September in jeder Kommune sowie für den Kreistag und für die Oberbürgermeister-Wahl Podiumsdiskussionen.

Von Tore Harmening