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Celle Stadt Drei Tage Schultheaterfestival in Celle
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Drei Tage Schultheaterfestival in Celle
17:45 10.06.2016
Celle Stadt

„An den Schulen entwickelt sich jede Menge Kreativität und darstellerische Kraft. Leider bekommt meist nur ein viel zu kleiner Teil von Eltern, Lehrern und Mitschülern das Ergebnis zu sehen. Das wollen wir ändern“, so Aline Bosselmann, Theaterpädagogin und Leiterin des Jungen Schlosstheaters. „Wir stellen eine Plattform bereit, an der sich jede Schule beteiligen kann, die Theaterarbeit leistet. Die Stücke bleiben so nicht nur im eigenen Haus, sondern können einem größeren Publikum vorgestellt werden – mit den Vorteilen einer großen Bühne und der Ausstattung und Technik eines professionellen Theaters.“

Ziel sei auch das „Sehen und Gesehen-Werden“ – der Spielplan ist so ausgearbeitet, dass jede Gruppe auch die Arbeiten aller anderen Teilnehmer sehen kann. „Wir erhoffen uns damit einen regen Austausch über Schulgrenzen hinaus, eine inspirierende Wirkung, die Kreise ziehen kann.“

Bei der Premiere des Festivals vom 14. bis 16. Juni gehen sieben Schulen an den Start. „Wir wünschen uns, dass die Vielfalt und die großartigen Beiträge dieser Mutigen auch andere Schüler und Schulen motivieren, sich beim nächsten Mal anzuschließen und mitzumachen. Wir hoffen, dass möglichst viele aus den Schulen, aber auch jeder, der neugierig geworden ist und zuschauen möchte, kommt, um sich die Stücke anzusehen.“

„Impulsant“ soll keine Eintagsfliege bleiben, sondern ein feststehendes Format für Schulen und Schüler werden.

Der Name des Projekts ist übrigens im vergangenen Jahr in Kooperation mit Jugendlichen entstanden. „Impulsant“ ist die bedeutungsvolle Wortschöpfung aus „Interessant, brisant … impulsiv, Impulse gebend … am Puls der Zeit“ und bietet eine Vielzahl von Inhalts- und Interpretationsmöglichkeiten. „Es steht damit genau für das, was nicht nur Schultheater sein kann“, sagt Aline Bosselmann.

Damals umfasste „Impulsant“ das Konzept, eine Art Rundfahrt von Schule zu Schule zu organisieren, um die Stücke einer größeren Zuschauerzahl zugänglich zu machen. „Das war sozusagen die Aufwärmphase. Die Idee, die Schulen und ihre Theaterarbeiten auf eine gemeinsame Bühne zu bringen, war schon damals da. Und jetzt machen wir es.“

Von Doris Hennies