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Celle Stadt "Earth Hour": SPD hat späte Erleuchtung
Celle Aus der Stadt Celle Stadt "Earth Hour": SPD hat späte Erleuchtung
17:00 24.02.2012
Von Gunther Meinrenken
Celle Stadt

Die Vorreiterrolle haben jüngst CDU, FDP, WG und die Unabhängigen eingenommen. Bezüglich der Allerinsel haben sie beantragt, dass die Planungen für die künftigen Bauabschnitte noch einmal der Politik vorgelegt werden müssen. Eine recht überflüssige Forderung, ist dies doch im weiteren Verfahren ohnehin vorgesehen und vorgeschrieben. Nun möchten offensichtlich auch die Sozialdemokraten ihren Ratskollegen bei dem neuen Trend in nichts nachstehen. Ihr Thema: Die "Earth Hour", die der World Wildlife Fund (WWF) zum sechsten Mal aufruft.

SPD-Fraktionsvorsitzender Jürgen Rentsch und SPD-Ratsfrau Inga Marks bitten die Verwaltung, sie "möge zum 31. März organisieren, dass in sämtlichen bekannten und öffentlichen Gebäuden sowie Sehenswürdigkeiten der Stadt an diesem Tag für eine Stunde und zwar von 20.30 bis 21.30 Uhr die Lichter ausgehen. Auch private Haushalte mögen aufgefordert werden, ihr Licht an diesem Tag für diese Stunde auszuschalten", heißt es in dem Antrag. Unter dem Motto "Deine Stunde für unseren Planeten" könne auch Celle ein Zeichen für den Klimaschutz setzen, meinen Rentsch und Marks.

Eigentlich eine schöne Idee. Allerdings ist den beiden Umweltschutzaktivisten der SPD wohl entgangen, dass dem Neuen Rathaus in Sachen "Earth Hour" schon lange ein Licht aufgegangen ist. "2009 haben wir uns zum ersten Mal an der Aktion beteiligt. Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende (SPD) war einen Monat im Amt, als er die Idee des WWF aufgegriffen hat", erklärte Stadtsprecher Wolfgang Fischer auf Anfrage der CZ. Auch in diesem Jahr sei die Teilnahme der Stadt bereits fest eingeplant.