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Celle Stadt Ein Hauch von Freddy Mercury
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Ein Hauch von Freddy Mercury
15:42 19.02.2012
The Queen Kings bei ihrem Konzert am 17.02.2012 in der CD-Kaserne. Quelle: Peter Bierschwale
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Die übliche Pause wurde weggelassen, und die sechs Musiker spielten fast zweieinhalb Stunden die Musik von Queen in einer Qualität, die kaum Wünsche offen ließ.

Viele Titel der englischen Band Queen - wie „We Are the Champions“ oder „We Will Rock You“ - sind zu Hymnen geworden. Kein Wunder also, dass das Publikum die meisten Titel begeistert mitgesungen hat. Das war vorrangig der Verdienst von Sänger Mirko Bäumer, dessen Stimme sich besonders in den hohen Lagen kaum von Freddy Mercury unterschied. Und an Drazen Zalag, der die schwierigen Passagen von Brian May, dem Gitarristen von Queen, originalgetreu und mit einer Leichtigkeit spielte, die sprachlos machte.

Die Rockrhythmen von „Killer Queen“ oder „Another One Bites the Dust“ ließen die Zwerchfelle vibrieren und veranlassten das Publikum zum Mitklatschen, aber die Queen Kings verstanden sich auch auf zarte Balladentöne. Nur von Drazen Zalag an der aktustischen Gitarre begleitet, sang Mirko Bäumer „Love of My Life“ in beeindruckender Mercury-Manier, und sein Duett mit Background-Sängerin Susann de Bollier in „These Are the Days of Our Lives“ war bezaubernd. Einen Höhenpunkt des Konzerts bildete die einzigartige „Bohemian Rhapsodie“, die die Band, unterstützt von guten Lichteffekten, mitreißend spielte. Nicht nur bei diesem Titel erwies sich als besondere Stärke von Queen Kings der vielstimmige Gesang aller Musiker.

Von Peter Bierschwale