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Celle Stadt Einfach nur gut
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Einfach nur gut
13:13 04.12.2018
Der Frauensingkreis Celle gab in einer gut gefüllten Pauluskirche gemeinsam mit den Solistinnen Irmgard Weber und Susanne Moldenhauer (vorne von links) ein eindrucksvolles Konzert. Quelle: Matthias Blazek
Celle

Wie schön Frauengesang doch sein kann! Und dann noch eine Paarung mit lateinischer und englischer Sprache sowie eine überzeugende, hochprofessionelle Harfenbegleitung: Thomas Dust hat mit seinem Frauensingkreis Celle am Wochenende Großes geleistet. Dabei mussten im Vorfeld manche Hürden genommen werden. Die Gesangssolistinnen waren inzwischen auf dem Weg der Genesung, und eine ausgefallene Harfenistin musste kurzfristig durch Eva Curth aus Berlin ersetzt werden. Und sie machte ihre Sache einfach nur gut.

In mehreren Zyklen wurden im Konzert vorwiegend Stücke von John Rutter und Benjamin Britten, aber auch einzelne Werke von Camille Saint-Saëns, Johann Ladislaus Dussek, Jehan Alain und Gabriel Fauré, vorgetragen. Zu „A Virgin most pure“ traten erstmals die beiden in Celle bereits bekannten Solistinnen Irmgard Weber und Susanne Moldenhauer auf die Bühne, anschließend präsentierte der Frauensingkreis Celle mit „Personent hodie“ einen einmalig schönen Klang.

Die Gäste in der gut gefüllten Pauluskirche erlebten ein schönes, rundes Konzert am Vorabend des 1. Advents. Der Gesang erschien im modernen Gewand, gesungen wurde auf Englisch und Latein. Das harte Proben für dieses große Ereignis ließ sich gut erahnen. Man konnte sich bei dem ganzen Eindruck von Qualität und Raumklang nicht des Eindrucks erwehren, dass bereits die Planer vor 50 Jahren die hervorragende Akustik im Blick gehabt haben.

Bei „This little Babe“ demonstrierten die Damen des Frauensingkreises Celle noch einmal eindrucksvoll, was es heißt, mit 38 gut gebildeten Stimmen auf die Bühne zu treten. Eva Curth sorgte für kurze Abwechslung an der Harfe, die Stimmen überschlugen sich gewollt unter ihrer Begleitung, die Solistinnen hatten bereits ihre Positionen bezogen, und „In Freezing Winter Night“ avancierte zum unbeschreiblichen Höhepunkt der Veranstaltung. Wenig später war das erstklassige Ereignis passé, lang anhaltender Applaus und eine „Recession“ bei gleichzeitig abgehendem Chor beschlossen einen wunderbaren Abend.

Von Matthias Blazek

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