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Celle Stadt Ekkehard Popp gibt erlebenswerte Orgelsoirée in der Neuenhäuser Kirche
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Ekkehard Popp gibt erlebenswerte Orgelsoirée in der Neuenhäuser Kirche
17:28 07.05.2018
Ekkehard Popp (im Mittelgang stehend) führte die Besucher der Neustädter Kirche zum 35. Geburtstag der Ahrend-Orgel durch eine musikalische Soirée. Quelle: Oliver Knoblich
Celle-Altstadt

Und dann ist dieses Instrument auch noch durch die besondere Art der ungleichstufigen Stimmung ganz besonders gut für die Musik des Barock geeignet. Aber man kann auf ihr, durch die geschickte Auswahl der verwendeten Register, auch manch andere Musik recht gut darstellen. Dies einmal wieder umfassend zu demonstrieren und dem Publikum die besonderen Reize dieses Instruments nahezubringen, das war erklärtes Ziel einer Soirée des dortigen Organisten Ekkehard Popp.

Nach einem eingangs mit voller Klangpracht gespielten Choralvorspiel von Johann Sebastian Bach wurde es an diesem Abend zunächst nostalgisch indem mittels eines Filmes die Zeit lebendig gemacht wurde als die Neuenhäuser Kirchengemeinde sich dazu entschied, die altersschwach gewordene Vorgängerorgel durch ein hochwertiges, neues Instrument zu ersetzen. Dabei wurde deutlich, dass der damalige Kirchenvorstand mit einer bemerkenswerten Weitsicht Wert legte auf ein qualitativ hochwertiges Instrument aus besten Materialien. Nach 35 Jahren kann man feststellen, dass diese Entscheidung nicht nur wegen des Klanges des Instruments richtig war, sondern auch weil diese Orgel fast keine Folgekosten mit sich brachte. Das ist sehr selten.

Nachdem Ekkehard Popp die einzelnen Register vorgestellt hatte, gab er noch einige Werke zum Besten, in denen das Instrument besonders gut zur Wirkung kommen konnte. Verblüffend war dabei, dass sogar die beiden Choralvorspiele von Reger hervorragend wirkten, auch wenn die vielen dynamischen Angaben des Komponisten auf dieser Orgel nicht realisierbar waren. Aber der jeweils gewählte Grundklang war warm, ohne dick zu wirken, klangsinnlich, ohne aufdringlich zu sein. Und die weiträumige Klangsteigerung funktionierte auch bestens. Ganz anders dann das kleine Adagio für Glasharmonika von Wolfgang Amadeus Mozart, das in der dezenten, aber sehr fein abgemischten Registrierung und der frei atmenden Phrasierung hervorragend herüberkam. Zu Konzertschluss gab es noch eine Partita des vor 30 Jahren gestorbenen, sehr gemäßigt modernen Komponisten Flor Peters. Da demonstrierte Popp, über welche Klangvielfalt dieses Instrument verfügt und wie transparent das Instrument selbst bei einem dichten und durchaus lautstarken Satz wirken kann.

Am 18. August findet in der Neuenhäuser Kirche der nächste Abend der Kirchenliederreihe statt. Da wird die hörenswerte Orgel sicher auch wieder zu erleben sein.

Von Reinald Hanke

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