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Celle Stadt Erleichterung beim SV Altencelle
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Erleichterung beim SV Altencelle
15:03 16.02.2015
Handball-Verbandsliga Männer: SV Altencelle - MTV Moringen: Henrik Weinmann. Quelle: Alex Sorokin
Celle Stadt

SV Altencelle –

MTV Moringen

25:24 (12:13)

CELLE. Ein ganzer Bergrücken Gestein rumpelte den Gastgebern nach diesem Abstiegskrimi von der Seele: Als bester „Steine-schubser“ betätigte sich einmal mehr Altencelles Henrik Weinmann, der die Truppe im Angriff zum knappen Sieg führte. Da machte es nichts, dass der Gastgeber denkbar schlecht ins Spiel gekommen. So sah sich Coach Holger Henrich schon beim 3:7 zu einer frühen Auszeit genötigt. Das zeigte Wirkung, denn Altencelle kam anschließend zu einem 6:0-Lauf.

In der zweiten Halbzeit kam Altencelle besser ins Spiel, setzte sich schnell etwas ab – nach einer Dreiviertelstunde stand es sogar 20:16. Spätestens nach dem 25:22 in der 59. Minute schien der Sieg sicher, doch die 150 Zuschauer bekamen noch mal feuchte Hände. Denn Moringen kam heran, Altencelle war trotz Überzahl total nervös. Mit dem Schlusspfiff traf Moringen – aber zum Glück nicht zum Ausgleich, sondern nur an den Innenpfosten und von da in die Arme von Rückkehrer Ralf Peters. „Wir sind überglücklich. Wir haben den Abstiegskampf angenommen und uns auch endlich mit einem Sieg belohnt“, freute sich Team-Manager Reinhard Roselieb.

SV Altencelle: Kibellus, Hövermann im Tor; Weinmann (10), Grad (4), Dralle, Bode (je 3), Ebel (2/2), Peters, M. Fieker, Kisser (je 1), Woitas, Herbst.

SV Aue Liebenau –

MTV Müden

26:33 (14:15)

Die Gastgeber spielten von Beginn an mit einer Manndeckung gegen Müdens Top-Torjäger Maximilian Kirchhoff und Steffen Müller. Doch die Gäste von der Örtze stellten im Angriff um, ließ die beiden auf Außen agieren. Dennoch erwischten die Hausherren den besseren Start, weil Müdens Abwehr nicht stabil stand. Bis zum 9:8 (14. Minute) lagen die Liebenauer in Front.

Im zweiten Durchgang schaltete der MTV einen Gang höher, die Gastgeber konnten das Tempo nicht mehr mitgehen. Das wiederum nutzen die Müdener konsequent aus. Beim 27:20 (50.) war auch der letzte Siegeswille der SV Aue gebrochen. Nach dem Schlusspfiff jubelten die Gäste aus Müden laut. „Jeder Spieler hat Torgefahr ausgestrahlt und Kai Nissen hat super gehalten. Diese zwei Punkte waren wichtig für uns“, so Müdens Trainer Markus Haydl.

MTV Müden: Nissen, Dageförde – S. Müller (9), von Bothmer, H. Müller und Laubenstein (je 5), Kirchhoff und Witte (je 4), Tecklenburg (1), Kohlmeyer, D. Hüsken, Mielke, Worthmann, Erdt.

Von Stefan Mehmke