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Celle Stadt "Es gibt immer etwas zu verbessern"
Celle Aus der Stadt Celle Stadt "Es gibt immer etwas zu verbessern"
17:40 12.10.2018
Das wollen die vielen Helfer beim Celler Stadtfest wieder so machen: Das Kinderprogramm rund um die Bühne am Schloss verfolgten viele Fans bereits am Samstagvormittag. Quelle: Oliver Knoblich
Celle

CELLE. "Das Stadtfest noch schöner machen zu wollen, klingt fast anmaßend", sagte Hauptorganisator Wolfgang Reichert am Donnerstagabend. Trotzdem setzten sich rund 40 freiwillige Helfer im Gasthaus "Dackels Krohne" zusammen, um sich ganz ernsthaft über Probleme zu unterhalten.

Selten habe er es erlebt, dass die Organisation so "geschmeidig durchgeht", findet Reichert, der Vorsitzender des Vereins "Celler Stadtfest" ist. Schließlich habe dem Team das gute Wetter in die Karten gespielt und die gute Laune getoppt. "Es gibt aber immer etwas zu verbessern", betonte er. Lösungen will der Vorstand über die Wintermonate finden.

Zahlen konnte die Kassenwartin noch nicht präsentieren. "Doch es sieht gut aus", sagte Reichert. Auch wenn die bisherigen angesparten Rücklagen noch nicht reichen, um einen "Totalausfall" bei schlechtem Wetter auszugleichen. Auch deswegen wollen die Ehrenamtlichen im Vorfeld noch mehr Sponsoren finden.

Helfer fragten, ob die Live-Video-Aufzeichnung nicht nur am Schloss, sondern an anderen Bühnen möglich sei. Bernd Wengeler erläuterte dazu: "Während der Aufzeichnung haben vielleicht 10 oder 20 Leute zugesehen. Doch nach dem Stadtfest ging die Zuschauerzahl in die Tausende." Auf der Facebook-Seite des Celler Stadtfestes ist der Live-Stream nach wie vor abrufbar.

Im Vergleich zum Vorjahr sei die Schlossbühne deutlich mehr frequentiert worden, sagte eine Helferin: "Alles für die Kinder vor dem Schloss zu machen, hat alle Beteiligten so dermaßen gefreut. Wir hatten bereits ab 11 Uhr Publikum Es wäre super, wenn das so bleiben könnte."

Arbeiten wollen die Freiwilligen noch an der langen Wartezeit an der Cocktailbar. Dort standen die Celler häufig mehr als zehn Minuten an. "Wir sind förmlich überlaufen worden und fühlten uns wie achtarmige Kraken", sagte eine Freiwillige.

Fast zu gut bei den Gästen angekommen sei der günstigste Rotwein, der vier Euro gekostet habe, erzählte ein Helfer. Die Meinungen gingen darüber auseinander, ob man günstigeren oder besseren Wein anbieten sollte.

"Die Bierzeltgarnituren waren zu Unzeiten belegt", ergänzte Reichert. "Wir arbeiten daran, mehr Ressourcen anbieten zu können." Zudem sollen alle Bierwagen mit Wasserzugang ausgestattet werden.

Angesichts des hohen Helferbedarfs soll Bernd Wengeler seinen Traum von einer vierten Bühne zurückstellen, fanden einige Helfer. "Denn es fehlen an allen Ecken Helfer".Wengeler antwortete mit einem Augenzwinkern: "Was ich träume, lasse ich mir nicht verbieten."

Im neuen Jahr ist für Samstag, 16. März, die Helferparty in der Celler Rock-Initiative geplant. Zunächst will die Gruppe um 15 Uhr Boßeln gehen.

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