Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Celle Stadt "Es war eine neue Erfahrung für uns"
Celle Aus der Stadt Celle Stadt "Es war eine neue Erfahrung für uns"
19:06 20.07.2018
Von Jürgen Poestges
Quelle: Fremdfotos/eingesandt
Celle Stadt

„Wir haben die CD an einem Tag eingespielt“, erzählt der 41-jährige Schick. „Das war schon harte Arbeit.“ Und Heinrich ergänzt: „Wenn du live auf der Bühne stehst, dann kann schon mal ein falscher Ton unbemerkt durchrutschen. Aber im Studio bei einer Aufnahme muss halt alles stimmen. Das war eine besondere Erfahrung für uns.“

Seit 2016 machen die beiden gemeinsam Musik. Sie sind auch beim „Project Timeline“ und bei „Just 4 campfire“ involviert, Heinrich ist bei den Rocktail-Auftritten seit ein paar Jahren dabei. Als Duo bevorzugen sie aber eher die ruhigen Töne. Akustische Gitarre und Gesang – Musik pur und hautnah eben.

Und das ist auch beim jetzt erschienenen Album „Lynn-Acoustic“ zu hören. Da lebt jedes der acht Stücke von der sehr eindrucksvollen Stimme Heinrichs, dazu das virtuose Spiel Schicks. Und die beiden haben sich durchaus an Stücke gewagt, die man so nicht unbedingt erwartet. So zum Beispiel „Baby Love“ von der Kultband Mother‘s Finest. „Da habe ich mich zuerst gar nicht rangetraut“, gesteht Lynn Heinrich. „Auf der CD wollte ich es schon gar nicht haben.“ Da hat sich Freund Hoschi durchgesetzt – gut so. Mit „High“, „You Can‘t Save Me“ und „Rust“ zollen sie dem Gitarristen und Sänger Richie Kotzen Tribut. „Wir haben ihn vor einer Weile mal live gesehen und waren total beeindruckt“, erklärt Schick, warum drei Titel des Musikers auf ihrer CD sind. „Tell Her You Belong to Me“ von Beth Hart ist das Lieblingsstück von Heinrich. Wie die beiden im Übrigen bei der Zusammenstellung der Songs nach den persönlichen Vorlieben gegangen sind. „Das sind schon die Songs, die wir beide sehr mögen“, sagt Heinrich. Mit dabei sind der Jimi-Hendrix-Klassiker „Little Wing“ und „Toxicity“ von System of a Down. Und dazu kommt noch ein weiterer „Liebling“ von Heinrich: „Bring Me Some Water“ von Melissa Etheridge. Hervorragend, wie sie ihre klare, teiwleise etwa rauchige Stimme zum Einsatz bringt.

Es ist ein schönes Stück Musik, das die beiden Celler da zusammengestellt haben. Vorerst covern sie allerdings nur Songs bekannter Kollegen. Geplant sind aber auch eigene Songs. „Ich schreibe gerade ein paar Stücke“, sagt Heinrich. „Aber wir wollen uns da gar nicht unter Druck setzen. Wir werden sehen, wann wir so weit sind.“

So lange wird man sie regelmäßig auf kleinen oder auch größeren Bühnen in Stadt und Landkreis zu sehen und zu hören bekommen.

Immer weniger Menschen sind Kirchenmitglieder. Doch während des Jubiläumsjahres 2017 stieg die Zahl der Eintritte um etwa 50 Prozent.

Dagny Siebke 20.07.2018

Von einer „Atempause bei der Inklusion“ war im April die Rede. Die Politik entschied, dass der Förderschulzweig Lernschwäche der Celler Pestalozzischule noch länger betrieben wird als ursprünglich geplant. Maximal bis zum Jahr 2027/28 soll das Angebot gelten, hieß es. Denn unter Eltern sei der Wunsch groß, ihre Kinder mit Förderbedarf „in einer eigenen Schule und eben nicht in einer Oberschule zu beschulen“, wie zum Beispiel die CDU argumentierte.

Simon Ziegler 20.07.2018

Jetzt hat es doch noch etwas gedauert: Ab Samstag wollen Jérôme Zahn und Mika Wickinger die Barszene der Celler Innenstadt bereichern. Unter dem Motto „Raus aus dem Alltag“ öffnen um 19 Uhr zum ersten Mal die Türen der Cocktail- und Tanzbar „Exit“ an der Schuhstraße 11. Eigentlich wollten die jungen Gründer schon im Frühjahr loslegen.

20.07.2018