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Celle Stadt FDP fordert Spange zwischen Westercelle und Wietzenbruch
Celle Aus der Stadt Celle Stadt FDP fordert Spange zwischen Westercelle und Wietzenbruch
13:30 23.06.2016
Von Michael Ende
Celle Stadt

Ziel sei "die Verminderung des Durchgangsverkehrs auf der Fuhrberger Landstraße und eine bessere Erreichbarkeit des Gewerbegebietes Wietzenbruch“, so Falkenhagen. Zur weiteren Begründung weist die FDP auf eine ihrer Pressemeldungen aus dem Jahre 2000 hin. In dieser 16 Jahre alten Stellungnahme verwies Falkenhagen auf die Erklärung der Celler Stadtverwaltung, dass die Stadt Celle diese Straße bereits seit dem Jahr 1993 plane. Falkenhagen: "Dann wird man ja wohl so langsam fertig sein mit der Planung. Vielleicht legt sie dem Rat diese Planung jetzt einmal vor. Aber im Ernst, ich glaube nicht daran. Der Stau beginnt im Rathaus. Das damals beschriebene Abwarten war und ist auch noch heute ein Abwarten zu Lasten der Bürger.“

"Diesmal bin ich wirklich verärgert über die unsachlichen Angriffe der FDP gegenüber unserer Verwaltung", macht sich Mende Luft: "Da beschließt die damalige Mehrheitsgruppe von CDU und FDP in der Ausschusssitzung vom 22. Juli 2007 nach umfangreicher Vorarbeit und diversen Stellungnahmen auch aus anderen betroffenen Kommunen, das Vorhaben zu beerdigen, und kramt es dann acht Jahre später aus der Schublade, um der Verwaltung vorzuwerfen, man habe an dem Projekt seit Jahrzehnten nicht gearbeitet."

Diese Missachtung eigener Beschlüsse, die der Verwaltung geradezu verbieten, daran zu arbeiten, könne man niemandem erklären, so Mende: "Ich muss die FDP fragen, was sie sich dabei gedacht hat? Wie kommt sie dazu, die Verwaltung so übel zu beschimpfen und zu diskreditieren? Bei allem Verständnis für Wahlkampfzeiten - aber es geht nicht an, dass die FDP ihre Anträge selber kassiert, weil sie nicht finanzierbar sind, weil sie sich mit dem Naturschutz nicht vertragen, weil die gewünschte Entlastung nicht eintreten wird, weil die Nachbarkommunen sich dagegen aussprechen, um Jahre später die Verwaltung anzugreifen.“

Es gehe nicht an, dass man die Verwaltung "ständig zum Prügelknaben und Schuldigen" mache, sagt Mende: „Gegenüber unseren Mitarbeitern ist da eigentlich sogar eine Entschuldigung des Ratsvorsitzenden und Fraktionsvorsitzenden der FDP erforderlich - ich erwarte das jedenfalls."