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Celle Stadt Fairkauf-Center: Neues Geschäft in Celle
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Fairkauf-Center: Neues Geschäft in Celle
12:38 03.07.2014
Von Gunther Meinrenken
Clemens Koch (vorne) und Justus Schmalhorst sortieren Bücher ein. In den Fairkauf-Center arbeiten Menschen mit Einschränkungen sowie mit und ohne Behinderungen zusammen. Quelle: Benjamin Westhoff
Celle Stadt

Benachteiligten und behinderten Menschen eine Chance am Arbeitsmarkt geben, das ist das Ziel der Fairkauf-Center GmbH, die Filialen in Bergen, Wathlingen und Celle betreibt. In der Residenzstadt wird es ab morgen ein zweites Geschäft geben. In der Runde Straße wird ein weiterer Laden eröffnet. Er wird von Montag bis Freitag, 10 bis 18 Uhr, und am Sonnabend, 10 bis 14.30 Uhr, geöffnet haben.

Etwa 200 Quadratmeter beträgt die Verkaufsfläche in der neuen Filiale. „Wir verkaufen dort wie an unseren anderen Standorten gebrauchte Möbel und Dinge des täglichen Lebens wie Bücher, Wohnaccessoires oder Bilder zu günstigen Preisen „, erläutert Peter Klein, Geschäftsführer der Fairkauf-Center GmbH. Die Kaufhäuser ständen jedermann offen. „Das Ganze funktioniert nur durch unsere Spender, bei denen wir uns ausdrücklich bedanken.“

Hintergrund für die Eröffnung eines weiteren Geschäfts ist die Anerkennung als Integrationsunternehmen, die kürzlich erfolgt sei. Dadurch sei die Gemeinnützigkeit der Fairkauf-Center endgültig anerkannt. „Seit 1. Mai sind durch Neueinstellungen die Hälfte unserer 16 Mitarbeiter schwerbehindert. Damit haben wir die Auflagen für ein Integrationsunternehmen erfüllt“, freut sich Klein. Um die dauerhafte Beschäftigung der zusätzlichen acht schwerbehinderten Mitarbeiter zu sichern, braucht das Unternehmen mehr Umsatz. Deshalb wird die Filiale in der Runde Straße geöffnet.

Die behinderten Mitarbeiter haben zahlreiche Beschäftigungsfelder, in denen sie arbeiten können: Lagerhaltung, Warenpräsentation, Verkauf, Verwaltung oder auch als Fahrer oder Beifahrer bei Transporten. „Unsere Firmenphilosophie ist die gegenseitige Achtung. Unser Ziel ist es, durch unbefristete Arbeitsverträge einer Ausgrenzung von schwerbehinderten Menschen entgegenzuwirken“, so Klein.