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Celle Stadt Ferien in der Farbenfabrik in Celle
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Ferien in der Farbenfabrik in Celle
17:04 14.10.2016
Louis Jantze durfte seinem Vater bei der Arbeit in der Farbenfabrik über die Schulter schauen. Quelle: Oliver Knoblich
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„Am Abschlusstag werden immer die Arbeitsplätze der Eltern besucht“, erklärte Lüßmann. Denn die Kinder gehören zu den Mitarbeitern der Farbenfabrik. Die Besichtigung der Arbeitsplätze der Eltern ist der Höhepunkt der einwöchigen Ferienbetreuung, die das Werk anbietet. „Die Idee war, die Kinder in den Herbstferien zu betreuen und den Eltern so die Möglichkeit zu bieten, dass sie ihrer Arbeit nachgehen können“, so Lüßmann. Und damit den Kindern nicht langweilig wird, haben er und die anderen Betreuer sich einiges einfallen lassen: Ein Besuch des Allgemeinen Krankenhauses, Kart fahren auf dem Verkehrsübungsplatz von „Jumicar“ und ein Ausflug ins Stadion des VfL Wolfsburg gehörten unter anderem zum umfangreichen Ferienpogramm.

„Der Ausflug nach Wolfsburg hat mir am besten gefallen, denn da konnte man ganz lange im Reisebus sitzen, den Sitz nach hinten stellen und liegen“, sagte Mateo. Vom Besuch des elterlichen Arbeitsplatzes zeigte sich der Sechsjährige weniger beeindruckt, denn den kannte er schon, wie er sagt: „Ich weiß eigentlich, wo das Büro meines Vaters ist, weil er da einen Schrank mit ganz vielen Süßigkeiten hat.“

Der zwölfjährige Mateo freute sich zwar, den Arbeitsplatz seiner Eltern zu sehen, aber sein persönlicher Höhepunkt war die riesige Lagerhalle des Werkes, in der gewaltige Hebevorrichtungen die Farbe stapeln. „Es ist toll, einmal zu sehen, was die Eltern machen, aber die Lagerhalle ist am beeindruckendsten, und es ist toll, zu sehen, was Maschinen alles machen können.“