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Celle Stadt Festakt mit Jubelstürmen
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Festakt mit Jubelstürmen
12:31 17.09.2018
Die Kreismusikschule feiert sich selbst: 50 Jahre gibt es die Einrichtung inzwischen. Quelle: Birgit Stephani
Celle

50 Jahre sind eine lange Zeit. 50 Jahre, in denen unzählige junge Musiker mal mit mehr und mal mit weniger Erfolg oder Talent ein Musikinstrument erlernt haben. Manche von ihnen wurden zu Berufsmusikern, andere wiederum spielen ihr Instrument vielleicht nur noch für den Hausgebrauch, der ein oder andere hat sein Instrument seit der Zeit an der Kreismusikschule nicht mehr angefasst.

Die Beweggründe, ein Instrument zu erlernen, sind so unterschiedlich wie die Menschen, die dort lehren und lernen. Und man weiß auch: Nicht jeder wird ein herausragender Musiker. Doch letztlich geht es gar nicht darum, sondern um den Wunsch, jedem Menschen die Möglichkeit zu geben, eine musikalische Ausbildung zu genießen.

50 Jahre sind ein Grund zum Feiern, das fanden nicht nur die Schüler und Lehrer der Kreismusikschule, sondern auch viele Gäste, die am Sonntag zum Festakt gekommen
waren. Da gab es Reden, wie bei einem Festakt üblich, aber auch ganz viel Musik. Unterschiedliche Formationen zeigten ihr Können, begeisterten und rissen die Gäste teils zu wahren Jubelstürmen hin.

Und dann gab es da Versprechen und Zusagen, die jede Einrichtung, die von öffentlichen Geldern abhängig ist, mehr als freut. Die Zusage, mindestens weitere 50 Jahre Geld zu geben, kam vom Landkreis Celle, dem Träger der Kreismusikschule, konkret von Landrat Klaus Wiswe. Dass die Kreismusikschule viel Geld koste, wisse man beim Landkreis sehr genau. Oft diskutiere man über die weitere Förderung. Doch Wiswe versprach: „Wenn Sie weiter so qualifizierte Arbeit leisten, werden wir Sie auch weiter unterstützen.“

Die Gäste des Festaktes bekamen neben besagten Reden einen Einblick in die musikalische Bandbreite der Kreismusikschule. Ehemalige Schüler kamen vorbei und zeigten, was sie an ihrem Instrument gelernt haben, die Lehrer-Combo sorgte für Unterhaltung, genauso wie die Jazzband oder die „Stick Connection“.

Insgesamt war es eine stimmige und gleichzeitig würdige Feierstunde, die, so die Meinung von Wiswe, auch länger hätte gehen können. Mit dieser Meinung war er nicht alleine, wie die Unterhaltungen am Büfett zeigten. Gerne hätten die Gäste besonders von den musikalischen Einlagen noch mehr gehört, mussten sich nach Ende des offiziellen Aktes aber mit der Untermalung der Jazzband begnügen. Begnügen allerdings ist dabei sicher der falsche Ausdruck, denn eigentlich sind die schmissigen Klänge viel zu schade dafür, um sie nur als Begleitung zum Essen zu hören.

Von Birgit Stephani

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