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Celle Stadt Fete Francaise wird fortgesetzt
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Fete Francaise wird fortgesetzt
18:05 04.09.2013
Mit hochwertiger Kleinkunst, hier die Artistokraten, bekommt die Fête Francaise einen besonderen charmanten Charakter. Bei den Cellern kommt das bisher noch nicht an.
Celle Stadt

War es das Wetter? Waren es die Konkurrenzveranstaltungen des Gourmetfestivals und des Konzerts von Heinz-Rudolf Kunze? Oder nehmen die Celler die Fête Francaise einfach nicht an? Bei den Organisatoren des Kleinkunstfestes im Französischen Garten rätselt man nach der jüngsten Auflage der Veranstaltung, warum nicht so viele Gäste gekommen sind wie erhofft. „Ich habe mehr Zuspruch erwartet“, sagte Bernd Zobel, Aufsichtsratsvorsitzender der Celle Tourismus und Marketing (CTM).

„Wir hatten 2500 Besucher, leider 300 weniger als im vergangenen Jahr“, teilte CTM-Geschäftsführerin Marianne Krohn mit. Ein paar hundert mehr Gäste hätten es schon sein können. So schließt die Veranstaltung mit einem Minus. Etwa 80 Prozent der Kosten in Höhe von 30.000 Euro wären gedeckt, so die derzeitige Schätzung.

Gleichwohl sei so eine Veranstaltung „nur schwer mit einer schwarzen Null zu machen“, meinte Krohn. Die Fête Francaise sei entsprechend budgetiert. Zobel bestätigt das. „Der Aufsichtsrat hat das so entschieden. Wir haben Veranstaltungen, die ein Plus erwirtschaften wie der Weihnachtsmarkt und eben andere mit einem Minus“, erklärte Zobel. Kritikern, die sich wundern, dass das Altstadtfest eben wegen eines Defizits abgesetzt wurde, hält er entgegen: „Es wird im kommenden Jahr ein Stadtfest geben, zusammen mit der Celler Rockmusik Initiative.“

Bei der CTM arbeitet man unterdessen bereits an der Analyse der jetzigen Veranstaltung. So ist auch Krohn aufgefallen, dass sich einige Vorstellungen auf den unterschiedlichen Bühnen ins Gehege gekommen sind, die Besucher, die zwischen den Aufführungen saßen, von beiden Seiten beschallt wurden. „Da werden wir uns Verbesserungen überlegen müssen“, so Krohn, die auch über andere Öffnungszeiten nachdenkt. „Am Sonntag könnten wir früher öffnen. Einige auswärtige Gäste haben uns darauf angesprochen", so Krohn.

Von Gunther Meinrrenken