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Celle Stadt Florian Schroeder tritt in CD-Kaserne auf
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Florian Schroeder tritt in CD-Kaserne auf
18:39 06.11.2018
Florian Schroeder mit seinem Programm "Ausnahmezustand", mit dem er am 15. November in die CD-Kaserne nach Celle kommt. Quelle: Fremdfotos/eingesandt
Celle

Florian Schroeder, der seit Herbst 2017 mit seinem Bühnenprogramm „Ausnahmezustand“ durch Deutschland, Österreich und die Schweiz tourt, tritt am Donnerstag, 15. November, in der CD-Kaserne auf. Der CZ verriet der Comedian, was er auf der Bühne so veranstaltet.

Was erwartet das Publikum bei Ihrem Bühnenprogramm „Ausnahmezustand“?

Die Zuschauer erwartet eine fröhliche Mischung aus Kabarett, Satire und Comedy. Das Thema ist der permanente Ausnahmezustand, in dem wir leben, der Kampf des Guten gegen das Böse. Es geht um Politik, also darum, warum wir heute wieder in Kategorien wie Gut und Böse denken und wieso diese Begriffe so eine Renaissance erleben. Es geht aber auch um Alltägliches. Ich gucke mir an, warum das Gute heute weiblich und das Männliche böse ist. Ich analysiere Texte von Helene Fischer und Revolverheld, schaue, mit welchem Selbstbewusstsein die Frau heute auch im Schlager auftritt und warum Männer, wenn sie anfangen zu singen, meistens auch heulen.

Nehmen Sie auch aktuelle Themen in Ihr Programm auf?

Natürlich, das Programm ändert sich wöchentlich. Es ist jede Woche aktuell, manchmal ändere ich täglich, je nachdem, was passiert.

Sind Sie schon mal in Celle gewesen?

Ja, ich war schon ein oder zwei Mal in Celle mit der „Intensiv-Station“, einer Satiresendung vom NDR.

Freuen Sie sich, wieder in Celle aufzutreten?

Absolut. Ich freue mich sehr auf das Publikum, aber ich kann mir natürlich nicht wahnsinnig viel vom Ort angucken, weil ich auf Tour bin und arbeite. Wenn ich mir immer nur die Städte angucken würde, in denen ich bin, dann könnte ich sicher ganz viel über Deutschland erzählen, aber hätte leider kein Programm mehr.

Wieso sind Sie gerade Kabarettist geworden? War das schon immer Ihr Traumberuf?

Ich habe schon in der Schulzeit angefangen, meine Klasse und meine Mitschüler zu unterhalten, auch indem ich Lehrer parodiert habe. Bis heute sind Parodien von Prominenten ein Teil des Programms. Ich habe relativ schnell gemerkt, dass der Humor für mich wie ein Rettungsanker war, weil ich sonst nicht wahnsinnig stark in der Schule war. Wenn ich auf der Bühne stehe, hören die Leute zu und lachen. Dann habe ich angefangen, das zu professionalisieren.

Worauf freuen Sie sich, wenn Sie auf Tour sind, am meisten?

Ich freue mich jeden Abend auf die Show, besonders auf bestimmte Stellen, an denen ich das Publikum hinters Licht führe. Das ist natürlich auch ein Spiel der Satire. Man spielt mit Erwartungen und diese Momente von Irritation machen das Programm sehr lebendig, sodass man als Zuschauer auch dranbleiben muss. Das ist jeden Abend wieder eine große Herausforderung. Und natürlich freue ich mich, wenn die Cellerinnen und Celler in großer Zahl kommen.

Hier gibt es Karten

Eintrittskarten ab 24 Euro gibt es im Vorverkauf unter anderem im Ticketshop des Kundencenters der Celleschen Zeitung, Bahnhofstraße 1, und bei der CD-Kaserne. Es sind noch genügend Tickets erhältlich. An der Abendkasse am Donnerstag, 15. November kosten die Tickets dann 27 Euro; Beginn: 20 Uhr, Einlass: 19 Uhr.

Von Vanessa Fillis