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Celle Stadt Hölty-Schüler vertreten Deutschland bei der ISEF
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Hölty-Schüler vertreten Deutschland bei der ISEF
15:57 27.12.2018
Von Marie Nehrenberg
Sarah Schnöge, Fabian Obermair und Christoph Schütze (von links) sind vielversprechende Nachwuchs-Wissenschaftler. Quelle: Jugend forscht
Celle Stadt

Damit hatten Sarah Schnöge, Fabian Obermair und Christoph Schütze nicht gerechnet, als sie begannen sich mit der Venusfliegenfalle auseinanderzusetzen: Die drei Schüler wurden ausgewählt, um Deutschland beim weltweit größten voruniversitären Forschungswettbewerb für Naturwissenschaften und Technik, der ISEF 2019, zu vertreten. Er hat das höchste Niveau, das Schüler weltweit mit ihren naturwissenschaftlichen Projekten erreichen können.

Es geht nach Arizona

"Das ist ein absolutes Highlight, dass wir in die USA fliegen dürfen", sagt der 16-jährige Christoph. Die ISEF, „Intel International Science and Engineering Fair“, findet vom 12. bis 17. Mai 2019 in Phoenix, Arizona statt. Gemeinsam mit acht weiteren Teams aus ganz Deutschland fliegen die Schüler in den südwestlich gelegenen Bundesstaat. "Das ist das erste Mal überhaupt, dass Schüler vom Hölty daran teilnehmen. Eigentlich war es schon ein riesiger Erfolg, dass sie zum Bundeswettbewerb von 'Jugend forscht' fuhren", berichtet der betreuende Lehrer Herbert Schütze begeistert.

Überprüfung von Signalen

Über ein Jahr haben sich die Höltyaner zuvor mit der Elektrophysiologie der Venusfliegenfalle beschäftigt. "Vereinfacht gesagt simulieren wir die die Berührung der kleinen Härchen, die dafür verantwortlich sind, dass sich die Pflanze schließt", erklärt Fabian. "Dafür müssen wir Signale messen und Störungen beseitigen." Das sei zu Beginn ziemlich kompliziert gewesen und das erste Gefühl der Jugendlichen sei nicht gerade optimistisch gewesen. Doch dann funktionierte es plötzlich. "Mein Kollege Volker Bunke und ich haben den Schülern monatelang von dem Projekt abgeraten, weil wir es für viel zu kompliziert hielten", verrät Herbert Schütze. Die derzeit größte Herausforderung hat dagegen kaum etwas mit Naturwissenschaften zu tun. "Wir müssen unsere Präsentation auf Englisch halten", sagt Sarah. Das habe sie zunächst vor einige Probleme gestellt. Doch auch das haben die jungen Forscher natürlich erfolgreich hinbekommen und jetzt steht dem großen Abenteuer im Frühling nichts mehr im Wege.

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