Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Celle Stadt Französische Komödie "Abschiedsdinner" feiert am 8. Marz im Malersaal Premiere
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Französische Komödie "Abschiedsdinner" feiert am 8. Marz im Malersaal Premiere
16:35 19.03.2018
Zum Abschiedsdinner geladen: (von links) Johann Schibli, Armin Köstler und Tanja Kübler. Quelle: Justine Flohr /Schlosstheater Celle
Celle

Dieses Paar befindet sich selbst nicht gerade in einer besonders beglückenden Phase ihrer Beziehung, was von Anfang an zu spüren ist. Die Idee, auf diese Weise lästig gewordene Freundschaften zu beenden, scheint ein Gedanke zu sein, der beide vereint. Man entscheidet sich als erstes, Bea und Antoine einzuladen. Clotilde will Bea los werden. Pierre hat an Antoine auch kein großes Interesse mehr. Als die Eingeladenen dann kommen, ist man schon das erste Mal irritiert, weil Antoine wider Erwarten alleine aufkreuzt. So hatte man sich das nicht gedacht.

Und dann noch das: Antoine, dieser seltsam schräge Linksintellektuelle oder zumindest einer, der gerne so tut als sei er das, durchschaut bald das fiese Spiel. Und er weiß sich zu wehren. Er schlägt eine Änderung der Spielregeln vor. Das Stück bekommt eine Wendung, die niemand erwarten wird.

Eine Komödie über Egozentriker aus dem Milieu des gehobenen Bürgertums ist dieses Stück. Natürlich ist es sprachlich, wie die meisten Stücke, aus dem französischen Kulturkreis, fein gearbeitet. Viele Zwischentöne bereichern die fixen Dialoge. Manch Wortspiel im französischen Original von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière zeigt die spezielle Kunst des französischen Parlando, in der Pointen oft nebenbei serviert werden. Aufführungen, die derlei Details zu direkt und plump servieren, die laufen Gefahr, das Stück in seinem Unterhaltungswert genauso in den Sand zu setzen wie den Tiefgang hinter den scheinbar so oberflächlichen Dialogen zu unterschlagen. Da dürfte es gut sein, dass sich Regisseur Sebastian Richter im Vorfeld auch das französischen Original genau angeschaut hat und so erkennen konnte, wo der Übersetzer Georg Holzer diese spezifische sprachliche Qualität gekonnt in seiner deutschen Bearbeitung berücksichtigt und wo er sie zwangsweise ignoriert und ganz frei ins Deutsche überträgt. „Anders geht das oftmals gar nicht,“ so Dramaturg Ralph Blase, „weil das Französisch an einigen Stellen nicht adäquat auf direkte Weise übersetzbar ist“. Richters erklärtes Ziel ist es ausdrücklich, dass er sowohl der Sprach- als auch der Spielqualität dieses Stückes gerecht werden möchte. Durch die Aufführung im kleinen Rahmen einer Arenabühne des Celler Malersaals (Bühne und Kostüme von Florian Parkitny) glaubt Regisseur Richter in einem idealen Umfeld für die vielen Zwischentöne des Stückes arbeiten zu können. Und auf jeden Fall soll das Lach- und Unterhaltungsbedürfnis des Zuschauers mit feinem Humor und spielerischer Leichtigkeit und präzis gesetzten Pointen befriedigt werden. Außerdem: Jeder Zuschauer soll sich irgendwo in diesen drei Rollen karikiert wiederfinden. Und aus dieser Haltung heraus lachen können.

Den Antoine gibt Johann Schibli. Dessen Frau Clotilde ist mit Tanja Kübler besetzt. Antoine wird in Celle gespielt von einem Gast des Theaters, Armin Köstler. Wenn es dem Regisseur gelingt, aus dem Text szenische Funken zu schlagen, die das Publikum nicht nur erhellen sondern auch erfreuen, dann kann man sich auf einen unterhaltsamen Abend mit Tiefgang einstellen.

Von Reinald Hanke

Mehr als 400 Kinder, 16 Chöre, eine Bühne: Nun beginnt die heiße Phase, bevor am Freitag, 2. März, und am Samstag, 3. März, die Celler Kinder- und Jugendchortage gefeiert werden. „Das junge Celle singt“ vereint wieder zahlreiche Chöre aus der Stadt und dem Landkreis. „Die Darbietungen der Chöre sind so vielfältig, wie es die Menschen sind“, sagt Initiator Egon Ziesmann. Die Sänger im Alter zwischen vier und 17 Jahren treffen sich am ersten März-Wochenende im Forum des Schulzentrums Burgstraße in Celle, um sich gegenseitig und das Publikum mit Chormusik zu begeistern. Bereits zum 16. Mal lädt der Celler Kreischorverband zum Festival ein. Bei vier gemeinsamen Konzerten werden bis zu fünf Ensembles aus Celle und dem Umland gemeinsam auf der Bühne stehen. Der Eintritt ist frei.

22.02.2018

Auch in diesem Jahr schnitten die Teilnehmer am Wettbewerb „Jugend musiziert“ in der Region Celle wieder sehr erfolgreich ab. Insgesamt 22 junge Menschen aus der Region Celle haben sich der Herausforderung gestellt und in dem bereits zum 55.Mal stattfindenden regionalen Wettbewerb mit vergleichbaren Kandidaten, was ihr musikalisches Können betrifft, gemessen. Im Celler Beckmannsaal fand nun das große Abschlusskonzert der Preisträger vor großem Publikum statt. Es wurde ein Abend mit viel Applaus und großer Anerkennung.

22.02.2018

Sie sind robust, nicht so wild wie sie aussehen und für Fleischliebhaber eine Delikatesse: Angusrinder. Am besten sollen die weiblichen Tiere schmecken, berichten die Schüler der einjährigen Fachschule Agrarwirtschaft der Albrecht-Thaer-Schule BBS III. Daher haben sich die Schüler im Unterrichtsfach "Marketing" bewusst für die Aufzucht und Vermarktung weiblicher Angus-Rinder entschieden. Extra dafür haben sie eine eigene Schülerfirma, die AngusThaer-GbR, gegründet.

22.02.2018