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Celle Stadt Freedom-Party in Celle: Erinnerungen an legendären Club
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Freedom-Party in Celle: Erinnerungen an legendären Club
18:51 05.03.2018
Die „Freedom“-Partys in der CD-Kasernesind längst kein Geheimtipp mehr. Quelle: Birgit Stephani
Celle Stadt

Regelmäßig treffen sich in der CD-Kaserne in Celle die Fans des legendären Clubs. Bei einem Musik-Mix aus Indie- und Classic-Rock von den Plattentellern und bei Erdbeerwein, Altbierbowle und Bachmann wurde auch an diesem Freitag wieder ausgelassen gefeiert.

Die „Freedom“-Party ist inzwischen kein Geheimtipp mehr, das bestätigen die Besucher. Schnell füllt sich die Tanzfläche und man vergisst ganz, dass man sich gar nicht im legendären „Freedom“ befindet.

Wer gleich zu Beginn und vor allem zum ersten Mal zu der Party kommt, denkt sich vielleicht „Na ja, ist ja nicht gerade voll“, aber das ändert sich schnell. „Warte mal ab, in einer halben Stunde ist das hier rappelvoll“, berichten die Stammgäste. Jürgen Heinrichs ist einer von ihnen. Der Mit-50er hat schon einst im legendären „Freedom“ gefeiert. „Bis in die Morgenstunden“, berichtet er. „Da haben wir Nächte erlebt – aber das ist nichts für die Öffentlichkeit“, sagt er schmunzelnd. Warum er auch heute zu den „Freedom“-Partys kommt? In normale Diskotheken geht er nicht. „Die Musik ist nicht mein Geschmack, zu modern, und unter dem durchweg jungen Publikum dort kommt man sich so alt vor und wird auch komisch angeguckt.“ Das sei bei den „Freedom“-Partys nicht so. Da treffen sich die, die damals schon in Altenhagen feierten – oder die es hätten tun können.

Die meisten Besucher haben in der Tat eigene Erinnerungen an das „Freedom“. Nicht so allerdings Julia Dietrichs. Sie selber habe nie im „Freedom“ gefeiert, sei erst nach der Schließung des Clubs nach Celle gezogen. Aber ihre Freunde hätten immer von den „guten alten Zeiten“ geschwärmt. Sie selber findet es schade, dass sie die echten „Freedom“-Zeiten nicht miterlebt habe. Die „neuen Zeiten“ seien schön und sie komme regelmäßig zu den Partys in die CD-Kaserne. Auch sie bestätigt, dass ihr gerade das Publikum insgesamt gefalle – und natürlich die Musik. „Die ganze Atmosphäre stimmt einfach.“

Überhaupt scheint bei den „Freedom“-Partys alles zu stimmen. Es ist ein schöner, entspannter Abend. Auf der Tanzfläche werden musikalisch alte Erinnerungen wach und am Rand stehen die, die lieber nicht tanzen wollen mit ihrem Drink in der Hand. (bis)

Von Birgit Stephani

„Fleur de Sel“, handgeschöpftes Meersalz, gilt bei vielen als ganz besondere Delikatesse – jedenfalls bei jenen, denen es nichts ausmacht, dass die Rückstände verdunsteten Meerwassers oft auch mikroskopisch kleine Plastikmüll-Reste enthalten. Eine ähnlich appetitliche Salz-Spezialität hätte man jetzt in der Celler Innenstadt ernten können: Dort waren nach der Schneeschmelze Straßen wie etwa die Stechbahn immer noch schneeweiß, weil auf ihnen eine teils zentimeterdicke Streusalz-Kruste zurück geblieben war: „Fleur des Cell“ vom Allerfeinsten. Da hatten es die Streudienste wohl etwas zu gut gemeint. Die Folgen für die Umwelt sind negativ, da dieses Salz irgendwann im Boden, in den Flüssen und schließlich auch im Meer landet. Von daher dürfte sich Celler Straßen-Salz auch mit der internationalen Spezialität mischen.

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Für die Gema sei vorweggenommen: Kabarettist Uli Masuth spielte bei seinem Gastspiel in „Kunst & Bühne“ live und alles selbst auf dem bereitgestellten Klavier. Die Gema oder auch das „Inkassounternehmen für Künstler“ lege Wert auf diese Aussage, und überhaupt sei er erfreut, dass an diesem Samstag so viele Gäste in sein neues Programm gekommen seien. Denn ob sie wollten oder nicht: Alle Besucher seien nun – sollte es zum Äußeren kommen – Zeugen dafür, dass Masuth eigenhändig am Klavier gesessen habe.

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Ein Sahnestückchen der Jazzmusik erlebten die Zuhörer, die am Freitag auf Einladung der Neuen Jazz-Initiative Celle (NJIC) in Kunst & Bühne gekommen waren, um mit Lennart Axelsson den Auftritt eines Weltklassetrompeters mitzuerleben. Leider fanden nur kaum zwei Dutzend den Weg ins Konzert, die aber waren wirklich begeistert – wie Stefan Boldt, der extra aus Braunschweig angereist kam, um den Altmeister zu erleben: „Seine Technik und souveräne Sicherheit schon im Ansatz sind unglaublich – Mann und Instrument bilden quasi eine Symbiose. Sowas braucht viele Jahre und echte Hingabe.“

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