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Celle Stadt Freude über „Erfrischung“ in Celler Politik
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Freude über „Erfrischung“ in Celler Politik
14:05 23.06.2017
Von Michael Ende
Celle Stadt

So habe der neue Oberbürgermeister zum Beispiel die Unabhängigen-Forderung beherzigt, in der Innenstadt Neues zuzulassen: „Nun kommt der Denkmalschutz auf den Prüfstand. Es darf nicht sein, dass Investoren, die für unsere Innenstadt eine ganze Menge tun wollen, durch den Denkmalschutz ständig ausgebremst werden. In anderen Städten ist die Gemeinsamkeit von Denkmalschutz und modernem Wohnen und Handel nicht nur möglich, sondern bereits in die Tat umgesetzt." Vor Nigge liege ein steiniger Weg: „Wir sind aber überzeugt, dass ohne eine Veränderung in der Handhabung des Denkmalschutzes unsere Stadt Celle ihr Herzstück verlieren wird.“

Auch die Entscheidung, zusätzliche Millionen für einen „kaum größeren“ Sporthallenneubau am Schulzentrum Burgstraße nicht auszugeben, sei aus Hörstmanns Sicht richtig gewesen. „Mit dieser Maßnahme hätten wir die Probleme, die wir im Sporthallenbereich haben, nicht annähernd lösen können. So war es richtig, zunächst das Geld zurückzuhalten, um dann eine zukunftsweisende Planung in Angriff zu nehmen.“

Auch in Bereichen wie der Allerinsel-Entwicklung, Kosten-Controlling, Kooperation mit dem Landkreis oder der personell aufgestockten Wirtschaftsförderung verzeichne man positive Effekte, so Hörstmann, dem auch Nigges unprätentiöse Art gefällt: „Positiv ist, dass der OB Nigge im Gegensatz zu seinem Vorgänger nicht jedes Fotoobjektiv sucht, um ein Bild in die Zeitung zu bekommen, sondern sich mit den Problemen der Stadt beschäftigt.“ Das, so Hörstmann, sei „erfrischend“.