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Celle Stadt Friedliche Silvesternacht mit einigen Ausnahmen
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Friedliche Silvesternacht mit einigen Ausnahmen
18:14 01.01.2014
Celle Stadt

Einen ruhigen Jahreswechsel verzeichnete die Polizei im Landkreis Celle. Ihre Bilanz der Silvesterfeiern fiel weitgehend positiv aus, es sei nur vereinzelt zu Ruhestörungen gekommen. Allerdings wurde die friedliche Silvesterstimmung auch leicht getrübt, Feuerwehr und Rettungsdienst hatten gut zu tun.

Von insgesamt sieben Feuerwehreinsätzen während der Nacht berichtete die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle. Es habe sich aber überwiegend um Kleinigkeiten wie brennende Papierkörbe oder in Flammen stehende Hecken gehandelt. Um 5.17 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle-Hauptwache zu einem Brand am Eilensteg in der Blumlage gerufen. Hier brannte vor dem Gebäude eine Mofa, der Rauch war in den Wohnkomplex gezogen. Anwohner hatten das Feuer bereits gelöscht, zwei Personen wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst versorgt und ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr belüftete das Treppenhaus mit einem Druckbelüfter und vertrieb so den Rauch.

Bewährt habe sich das Feuerwerkverbot in der Celler Innenstadt, sagte Bernd Müller. Im Gegensatz zu früheren Jahren sei es hier zu keinen Einsätzen gekommen, so der Ortsbrandmeister der Hauptwache.

Durch eine Silvesterrakete wurde ein Busch an einem Wohnhaus am Schafstallring in Nienhagen in Brand gesetzt. Das Feuer wurde unverzüglich durch die Feuerwehr gelöscht.

Gegen einen Mann aus Wienhausen wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Der alkoholisierte Mann hatte bei der Rettungsleitstelle angerufen und gemeldet, dass durch Feuerwerksbeschuss ein Wohnhaus in der Hofstraße in Brand geraten sei. Wegen dieser Falschmeldung muss er sich jetzt wegen des Missbrauchs von Notrufen verantworten.

Etwa 50 Einsätze gab es in der Nacht für den Rettungsdienst. Ein Mann musste mit Gesichts- und Handverletzungen in die Medizinische Hochschule Hannover gebracht werden, nachdem ihm gegen 3.30 Uhr in Ahnsbeck ein Böller in der Hand explodiert war.

Von Joachim Gries