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Celle Stadt „Fuchs-Mobil“ und große Kinderaugen
Celle Aus der Stadt Celle Stadt „Fuchs-Mobil“ und große Kinderaugen
09:58 29.06.2012
Dipl.-Biologe Heinz Peper vom NABU Hamburg leistete mit dem Fuchs-Mobil Aufkl‰rungsarbeit im AWO-Kindergarten Altenhagen. Quelle: Gert Neumann
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CELLE. Der Inhalt des Umweltbildungsbusses „Fuchs-Mobil“ ließ die Augen der drei bis sechs Jahre alten Kinder tellerrund werden. Nicht allein der Namensvetter Fuchs, auch Eule, Igel, Eichhörnchen und unzählige kleine ausgestopfte Flug-, Lauf- und Kriechtiere waren zu sehen. Und zu jedem der Tiere wusste der Biologe viel zu berichten. Zufällig fand er sich mit der Gruppe der Erzieherinnen Isabella Grabowski und Petra Tensfeldt unter einem Haselnussbaum wieder, als sein Blick nach oben ging: „Der Haselnussbaum müsste schon Früchte tragen“, sagt er und fand tatsächlich eine Nuss. Womit für zehn Kinder ein Spiel begann.

„Eichhörnchen halten keinen Winterschlaf, also müssen sie auch zu essen haben, wenn Schnee liegt“, klärt Peper auf. Sie sorgen vor, sammeln Nüsse im Sommer und verteilen sie in verschiedenen Verstecken. Nun seid ihr die Eichhörnchen“, spricht es und drückt jedem Kind drei Erbsen als Nuss-Ersatz zum Verstecken in die Hand. Was den Kindern sichtlich Freude machte. „Nun ist Winter, nun müsst ihr die Nüsse wiederfinden“, forderte Peper danach die Kinder auf. Nicht jeder fand wieder, was er versteckt hat. Mit Yannick, Maren, Colja, Jona und Alexander hatte die Hälfte der Kinder das versteckte Gut wieder aufgefunden, was Peper lobend als guten Erfolg der Kinder wertete. Piepers Themen sind so vielfältig wie die Natur selbst: „Bäume“, „Was ist essbar, was ist giftig?“, „Blumen im Wald“, „Leben im Teich“, „Baumtelefone trommelnder Spechte“, das „Fledermausspiel“ – Kinder lernen im Spiel das Verhalten von Tieren zu erkennen und erkennen ihre Pflicht zum Erhalt ihrer Umwelt“, berichtet der Umweltexperte, der sich wohl fühlt im Kreis der wissbegierigen Kleinen.

Von Gert Neumann