Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Celle Stadt Fußball-Feriencamp beim VfL Westercelle begeistert Celler Kinder
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Fußball-Feriencamp beim VfL Westercelle begeistert Celler Kinder
20:21 29.06.2016
Das Runde muss ins Eckige: Viel Spaß hatten die Kinder beim Fußball-Feriencamp desVfL Westercelle. Quelle: Benjamin Westhoff
Celle Stadt

Die kleinen Profis sind im Alter von sechs bis acht und schon ganz eingefleischte Sportler. Viele sind selbst in Vereinen und möchten während des Sommers nicht darauf verzichten. Dieses Fußball-Feriencamp findet nun schon seit elf Jahren statt, erklärt Jugendleiter Christopher Menge vom VfL Westercelle. Er und Vorstandsmitglied Fritz Spering leiten gemeinsam mit vier Jugendtrainern dieses etwas andere Training.

Der Tag beginnt mit einigen Aufwärmspielen für die bunte Meute, in der auch zwei Mädchen sind. Lena und Lisa, beide sieben, gehen ziemlich locker mit der Mädchen-Unterzahl um. Danach werden die fast 30 Kinder in drei Gruppen aufgeteilt, um an drei unterschiedlichen Stationen zu spielen.

Sie lernen, sich gegenseitig den Ball zuzupassen, zu dribbeln, auf das Tor zu schießen oder sich im Zweikampf zu besiegen. Alles ist dabei. Die Übungen haben sich die Jugendtrainer selbst ausgedacht. "Fußball ist schon immer mein Leben gewesen", erklärt Emilio Alfken (17), der mit den Kindern gerade übt, in Über- oder Unterzahl zu spielen. Es verläuft ein wenig chaotisch, dafür scheinen die kleinen Sportler eine Menge Spaß zu haben.

Die Lieblingsstation vieler ist jedoch die des 16 Jahre alten Luca Siegesmund. Hier dürfen sie kurz dribbeln, um dann auf das Tor zu zielen. "Am coolsten ist es, ein Tor zu schießen", freut sich der siebenjährige Maik, der mit seiner Zwillingsschwester Lena normalerweise für den SV Altencelle spielt. Auch der acht Jahre alte Milad ist mit seinen fast vier Jahren Fußballerfahrung schon ein echter Könner. Sein größter Traum ist es, einmal Fußballprofi zu werden. "Ich will so wie Ronaldo und Messi werden", ruft er.

Gegen Mittag werden dann noch einmal ordentlich Energien beim Essen getankt, um nachmittags das neu Erlernte am "EM-Turnier" unter Beweis zu stellen. Dabei werden sechs bis sieben Gruppen mit jeweils vier Kindern geformt und die Nationalitäten, welche noch offiziell in der EM mitspielen, verteilt. Mal sehen wie Deutschland hier abschneidet, schließlich sind die Kinder sich in einem einig: Manuel Neuer ist der Größte, und sie wollen alle wie er werden.

Von Rabe Tabea