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Celle Stadt Gartenfestival: Der Rubel rollte nicht richtig
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Gartenfestival: Der Rubel rollte nicht richtig
16:40 21.04.2013
Von Oliver Gatz
Dichtes Gedränge herrschte gestern beim Gartenfestival auf dem Gelände des Landgestüts. Trotzdem: Die Aussteller hätten sich - bessere Geschäfte gewünscht. Quelle: Oliver Gatz
Celle Stadt

„Die Tage waren durchwachsen“, resümierte Bildhauer Uwe Burgdorf aus Emmerthal, der beim Gartenfestival Steinskulpturen dem Publikum präsentierte. Dennoch war er mit dem Verlauf der Messe nicht unzufrieden: „Ich habe viele Kontakte geknüpft. Vielleicht ist ja auch jemand darunter, der mal mein Atelier besichtigen will.“ Im Vergleich zur Resonanz bei anderen Gartenmessen bewege sich Celle im Mittelfeld, sagte der Künstler.

„Etwas verhalten“ beschrieb auch Rosemarie Treichel das Interesse der Besucher an ihren Wärmekissen und Gartenaccessoires. Sie habe schon andere Messen mit mehr Publikum erlebt. Dennoch würde sie wieder nach Celle kommen, wenn es terminlich passe, sagte die Ahrensburgerin.

„Wir waren vergangene Woche bei einer Messe in Warendorf. Da waren nicht viele Besucher. Hier war es etwas besser“, lautete das Fazit von Erna Stange, die Rosen-Raritäten anbot. Der späte Frühling habe das Geschäft erschwert. Außerdem habe der Internet-Vertrieb an Bedeutung gewonnen. Auch im vergangenen Jahr war die Rosenschule beim Celler Gartenfestival vertreten. „Da war es im Großen und Ganzen besser“, blickte Stange zurück.

Die Veranstaltung lockte auch etliche Besucher aus den umliegenden Landkreisen an – so wie Ulrike und Horst Langner aus Meinersen. „Das Ambiente hat uns zugesagt. Celle ist schon eine schöne Stadt“, schwärmte Ulrike Langner.

Ein Ehepaar aus Springe zeigte sich ebenfalls angetan von dem Flair des Landgestüts, fand aber das Angebot der Aussteller zu klein. Man habe schon ganz andere Messen gesehen, hieß es. Außerdem hätte die Ausschilderung des Veranstaltungsortes für auswärtige Autofahrer besser sein können.

Moniert wurde ferner, dass in der Veranstaltungsbroschüre und am Eingang keine Uhrzeiten für das Rahmenprogramm genannt wurden. Das bestand unter anderem aus Live-Musik und der Präsentation von Pferden und Kutschen des Landgestüts.

Klaus-Dieter Moorth aus Hambühren erwähnte aber auch Positives: Der 72-Jährige freute sich, dass es ermäßigten Eintritt für Rentner gab. Und auch das Ambiente stimme. „Das ist besser als bei manch anderen Gartenmessen.“