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Celle Stadt Geburtstagsparty einer großen Schulfamilie
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Geburtstagsparty einer großen Schulfamilie
18:14 26.08.2018
Fritz, Jacob und Leon probierten beim Schulfest der Katholischen Grundschule aus, wie man zu Uromas Zeiten die Schulbank drückte. Quelle: Anke Schlicht
Celle - Vorwerk

Gänsehaut und Schule – eine seltene Wortpaarung, doch die Katholische Grundschule Celle macht sie möglich. „Ich kriege immer Gänsehaut, wenn ich an diesem Gebäude vorbeigehe“, sagt Sarah Dettmar am Samstagnachmittag vor dem roten Backsteinbau, der den Charme von Altehrwürdigkeit versprüht. „Ich fühlte mich hier zu Hause“, ergänzt die junge Frau, die wie zahlreiche andere Ehemalige zum Straßenfest anlässlich des 300. Geburtstages ihrer früheren Grundschule gekommen ist. Sehr zur Freude von Schulleiterin Birgit Klieser-Scholz, die auch darin einen Ausdruck der Philosophie ihrer Einrichtung sieht: „Wir füllen unser christliches Profil mit Leben und sind durchaus ein bisschen wie eine große Familie.“

Bereits beim Gottesdienst zum Auftakt des Festes wird dieses deutlich. Jeder Stehplatz im Pfarrhaus St. Ludwig ist belegt, von ganz hinten ist nur wenig zu sehen, aber alles zu hören, und das sind überwiegend Kinderstimmen. Sie singen im Chor, haben im Vorfeld Fürbitten formuliert, die sie vortragen, und den Farben ihres Regenbogen-Logos kleine Texte zugeordnet.

Den offiziellen Teil absolvieren die Schüler mit Bravour, und anschließend steht für sie und die Geschwisterkinder Ausgelassenheit auf dem Programm. „Ich bin sehr dankbar für das Engagement der Eltern“, gibt Klieser-Scholz ein weiteres Beispiel für den familiären Charakter. Denn es waren die Eltern, die die Julius-von-der-Wall-Straße in eine besondere Unterhaltungsmeile verwandelt haben. Zudem tragen die Nachbareinrichtungen wie das Kaiserin-Auguste-Viktoria-Gymnasium, der Kindergarten und die Pfadfinder St. Ludwig sowie die Kreismusikschule dazu bei, das Motto „Schule heute – Schule damals“ lebendig werden zu lassen.

Noch bevor die Feier offiziell gestartet wird, beginnen die Kinder, alle Stände zu testen.
„Wir sitzen zusammen und sind beste Freunde“, kommen Kai (9) und Julian (8) am späteren Nachmittag auf einen der schönsten Aspekte von Schule zu sprechen. Die Viertklässler haben alle Angebote ausprobiert: „Der Parcours hat uns am besten gefallen“, sind sich die Jungs einig.

Auch hier zeigt sich die Attraktivität althergebrachter Kinderunterhaltung. Das begehrteste Gefährt für die Rennstrecke mit Hindernissen ist eine auf antik getrimmte Karre. Einer schiebt, zwei Kinder sitzen vorne drauf – kleiner Aufwand, Riesenspaß. Diesen strahlt das gesamte Fest zum runden Jubiläum aus. Es veranschaulicht die Aussage Joachim Riedels, weshalb er für seine Kinder die Katholische Grundschule ausgewählt hat: „Hier leben Eltern, Lehrer und Schüler eine Gemeinschaft.“

Von Anke Schlicht

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