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Celle Stadt "Gerät ist einfach ausgegangen"
Celle Aus der Stadt Celle Stadt "Gerät ist einfach ausgegangen"
18:37 21.09.2018
Quelle: Oliver Knoblich

WIETZENBRUCH. Das Ceranfeld der Marke Oranier funktionierte zuvor einwandfrei und war erst wenige Jahre alt, wie er sagt. „Als der Techniker von Gatter und ich uns das Ceranfeld nach der Umstellung angeguckt haben, hatte ich noch gedacht, dass da zu viel Druck drauf ist“, sagt Bleckert. „Beim Anschalten hörte es sich an wie ein Düsenjäger.“ Der Techniker soll ihm gesagt haben, dass er sich damit nicht auskenne. Sollte es Probleme geben, müsse sich Bleckert noch einmal melden.

„Als meine Frau dann für den Muttertag eine große Portion Gulasch kochen wollte, ist das Gerät einfach ausgegangen“, sagt Bleckert. Zuvor hatte es keine Fehlermeldung an dem Herd gegeben. Das Kochfeld ging ohne Vorwarnung kaputt.

Bleckert informierte die Herstellerfirma. Bis jedoch jemand kam, der das Kochfeld reparieren konnte, gingen noch einige Wochen ins Land. Ein Spezialist musste erst gefunden und dann zu Rate gezogen werden. „Das war für jemanden wie mich mit über 70 Jahren schon recht stressig“, so der 75-Jährige.

Am Ende kostete ihn die Reparatur nicht nur einige Nerven, sondern auch über 148 Euro. In seinem Ärger wandte sich der Rentner schriftlich an die SVO. „Die hat aber nicht geantwortet“, sagt er. Stattdessen kam ein Schreiben der Firma Gatter, indem ihm erklärt worden sei, dass der Schaden nicht eindeutig auf die Gasumstellung zurückgeführt werden könne.

Peter Bleckert kann sich jedoch nicht erklären, wie es sonst zu dem Ausfall gekommen sein soll. Zumal: „Ich habe auch schon von mehreren Leuten gehört, dass sie Ärger nach der Gasumstellung hatten.“ Auch die CZ hatte bereits über einen ähnlichen Fall berichtet.

Was Peter Bleckert jedoch besonders stört: „Es ärgert mich einfach, dass ich bis heute keine Nachricht von der SVO gekriegt habe.“ Dabei gehe es ihm gar nicht so sehr um die Kosten. „Ich habe einen Vertrag mit der SVO und nicht mit der Firma Gatter. Und trotzdem kam von dort nie eine Nachricht. Egal, ob es jetzt eine gute oder schlechte geworden wäre.“

Die SVO verweist in dem Fall auf ihr übliches Vorgehen bei Kundenanfragen zur Gasumstellung. "Zuerst wird das Anliegen an unser Erdgasbüro weitergeleitet, da dort alle Daten zusammenlaufen", erklärt Anne Ruhrmann, Pressesprecherin der SVO Holding GmbH. "Das Erdgasbüro erfasst das Anliegen und gibt es an den zuständigen Dienstleister weiter, der die Arbeiten ausgeführt hat. Der Dienstleister tritt in Kontakt mit dem Kunden und nimmt eine Stellungnahme gegenüber dem Kunden vor." Peter Bleckert reicht das jedoch nicht. Er hat sich mittlerweile in einem Schreiben an die Geschäftsleitung der SVO gewandt. Bis jetzt wartet er noch immer auf eine Antwort.

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