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Celle Stadt Gesunde Finanzen immer im Blick
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Gesunde Finanzen immer im Blick
11:23 24.02.2012
Von Michael Ende
Celle Stadt

CELLE. TSC-Geschäftsführerin Marianne Krohn sieht der Zusammenarbeit mit dem neuen Aufsichtsratsvorsitzenden Bernd Zobel (Grüne) optimistisch entgegen: „Ich bin zuversichtlich, dass Herr Zobel die gute Arbeit des bisherigen Vorsitzenden fortführen wird. Auch die neu gewählten Mitglieder im Aufsichtsrat werden uns sicherlich mit frischen Impulsen unterstützen.“ Die Mitglieder des Aufsichtsrates werden vom Stadtrat auf Vorschlag der Fraktionen und Gruppen entsendet. Unter ihnen müssen mindestens vier Ratsmitglieder sein. Neben Zobel und Bischoff sind dies Gerda Kohnert (SPD) und Roger Scherer (Unabhängige). Als Bürgervertreter sind von der CDU Carsten Wiesner und von der SPD Andreas Fiemel benannt.

"Nicht nur auf dem Veranstaltungssektor ist der Erwartungsdruck sehr hoch. Es gilt, das Wünschenswerte mit dem Machbaren abzugleichen", sagt Zobel, der wie sein Vorgänger ein besonderes Augenmerk auf die TSC-Finanzen hat: "Ich glaube, das läuft jetzt viel besser als bei der alten TRC."

Nicht einmal ein Jahr ist Bischoff im Amt gewesen. "Ich bin überzeugt, daß Bernd Zobel als sehr erfahrener Celler Kommunalpolitiker, dessen Zielsetzungen sich in Bezug auf Innenstadtentwicklung, Tourismus und Veranstaltungskultur weitestgehend mit den meinen decken, die TSC weiter auf einen erfolgreichen Kurs im Interesse der Stadt und ihrer Bürger halten wird", sagt Bischoff. Auch als "Fußsoldat" werde er künftig konstruktiv an der Weiterentwicklung der TSC mitarbeiten.

An Celles touristischem Image müsse weiter gefeilt werden, so Bischoff: "Wesentliches Ziel ist die Profilierung Celles als Highlight im deutschen Städte- und Kulturtourismus in enger Anlehnung an die Landeshauptstadt Hannover und die Welfentradition sowie die Verbindung zu den europäischen Königshäusern. Dabei sollte der Außendarstellung und Vermarktung der bemerkenswerten Celler Museenlandschaft und ihrer Veranstaltungen und Ausstellungen auf nationaler wie internationaler Ebene besondere Beachtung geschenkt werden." Die Mitgliedschaft in der Lüneburger Heide GmbH sollte zu gegebener Zeit einer "kritischen Evaluation" im Hinblick auf die touristische Neuorientierung der Stadt unterzogen werden, rät Bischoff.

Der Aufbau und die Pflege einer "den Möglichkeiten und Rahmenbedingungen der Stadt angemessenen Veranstaltungskultur" sei ebenfalls wichtig, unterstreicht der bisherige Aufsichtsratsvorsitzende: "Bewährte Strukturen wie Kunsthandwerkermarkt, Weinmarkt und Weihnachtsmarkt müssen erhalten und konzeptionell weiterentwickelt werden. Gerade der Weihnachtsmarkt bedarf eines geschlossenen Veranstaltungskonzeptes mit einer angemessenen und stimmigen Angebotspalette." In einem sind sich Zobel und Bischoff einig: "Bei traditionellen Großveranstaltungen wie Streetparade oder Altstadtfest ist stringente finanzielle Verlustbegrenzung ein zentraler Aspekt."