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Celle Stadt Glänzende Zeiten für Weihnachtsdekoration
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Glänzende Zeiten für Weihnachtsdekoration
12:41 20.12.2013
Celle Stadt

Noch immer punktet der Landhausstil mit rot, grün und weiß. Für diejenigen, die es cooler mögen, gibt es Schnee- und Eisszenarien, wahlweise mit einem Tupfen Farbe in Türkis, Rosa und Himmelblau. Eine leichte Tendenz zu Grün plus Natur sowie ein ansteigen von blauen Dekostücken ist zu verzeichnen, aber eben nicht jedermanns Sache.

Da scheint einem die klassische Lösung doch noch die Beste: Und die heißt festlicher Glimmerschimmer in Silber und Gold. Das gefällt auch den Schwiegereltern, bringt einen schnell in Festtagslaune und ist außerdem weniger aufwendig, als man denkt, denn für diesen Look hat man schon so manches im Haus. Die Tischdecke darf in Großmutters weißer Festtaggarnitur oder Leinen gehüllt werden – auch alte Stoffservietten können zum Einsatz kommen. Auch das alte, weiße Porzellan bringt man mit einem goldenen Platzteller (gibt es günstig aus beschichtetem Kunststoff zu kaufen) so richtig zum Leuchten. Ein breites Band aus Goldstoff oder einen Tischläufer mit Goldfäden schafft die Basis für den Aufbau in der Mitte.Für prachtvollen Kerzenschein dürfen nun alle Silber und Messingleuchter zusammengetragen werden. Bestückt mit weißen oder goldenen Kerzen sorgen sie für ein fast barockes Flair. Ist so etwas im Haushalt nicht zu finden, tun es eine Ansammlung von Gläsern, gefüllt mit Glitzersand und Teelichtern auch. Hier kann man mit niedrigen und hochstieligen Gläsern spielen – oder eine Sektflöte einfach mal umgedreht als Kerzenständer zweckentfremden. Für zusätzlichen Schimmer sorgen ein paar – vom Baumschmuck abgezweigte – Gold- und Silberkugeln, die man lässig zwischen all den Lichtern verteilt. Wer noch etwas Zeit findet, kann noch ein paar Igelsterne aus Gold- oder Silberfolie basteln. Auf den Teller gelegt, machen sie sich auch gut als stilechte Tischkärtchenhalter. Zum Schluss darf jeder Gast seinen Stern mit nach Hause nehmen.

Das Tüpfelchen auf der Tafel – und ein bisschen Erdung zwischen all dem himmlischen Glanz – geben ein paar locker verstreute Fichtenzapfen und Erlenzweige. Romantiker streuen stattdessen ein Dutzend weißer Flaumfedern dazu. Wer es noch üppiger will, nimmt ein bordeauxrotes Tischtuch. Wenn es ein bisschen maskuliner werden soll, wählt man statt goldener Schärpe schwarzes Band und Kugeln. Doris Hennies

Von Droese Karin