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Celle Stadt Großes Engagement der Helfer konzentrierte sich auf die Hilfe für Flüchtlinge
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Großes Engagement der Helfer konzentrierte sich auf die Hilfe für Flüchtlinge
11:58 13.06.2016
Celle Stadt

Besonders geehrt wurden Jürgen Evermann für seine 45-jährige Mitgliedschaft, Renate Knipping, und Wilhelmine von Warburg für 35 Jahre, sowie Christoph Engelen für 25 Jahre Zugehörigkeit zum Ortsverein. Weitere Ehrenurkunden überreichte die Vorsitzende an: Nina Pflaum und Udo Strube (je 20 Jahre), Lars Reimer (15 Jahre), Dagmar Ali, Dorothea Molke und Heiko Giebel (je 10 Jahre), sowie Melanie Dannenberg, Dagmar Ebersoll, Natascha Giebel, Jennifer Gietz, Ute Lotzing, Sarah Heppner, Malte Isensee, Marvin Schorsch und Jan Wengenroth (je 5 Jahre).

Alexandra Martin berichtete dann von der neuen Kampagne des Deutschen Roten Kreuzes, die den Titel: „Zeichen setzen!“ trägt. Damit will die größte und bekannteste Hilfsorganisation in Deutschland die Vielfalt der Angebote deutlich machen und Lust aufs Helfen wecken, ob als Spender, Fördermitglied oder ehrenamtlicher Aktiver. Rund um das DRK-Logo werden Piktogramme, die auf unterschiedliche Tätigkeiten des DRK hinweisen, kreativ gestaltet. Als Dankeschön für alle Helfer und Unterstützer des Ortsvereins, erhielten alle Teilnehmer der Versammlung eine Tasse mit der Aufschrift aus der neuen Kampagne: „Deutscher Roter Kaffee – Deutsches Rotes Kreuz – Kein kalter Kaffee.“.

Welche wichtige gesellschaftliche Funktion der DRK-Ortsverein gerade in der heutigen Zeit ausübt, wurde durch die ausführlichen Tätigkeitsberichte von Bereitschaft, Jugendrotkreuz, Sozialdienst, Blutspendedienst und Kleiderkammer mehr als deutlich. Im Mittelpunkt standen die über mehrere Wochen andauernden unterschiedlichen Hilfen für Flüchtlinge, die von den ehrenamtlichen Helfern in Schichten rund um die Uhr geleistet wurden. Sie stellten die Belastungsfähigkeit der Helfer auf eine harte Probe. In bewegenden Berichten über das Meistern von überraschenden Situationen beim Aufbau der Unterkünfte, beim Verpflegen, Versorgen und Registrieren der Flüchtlinge, wurde der Versammlung die Situation nahe gebracht. Ein besonderer Dank der Bereitschaftsleiterin Doris Dieskau ging an alle Helfer und die vielen Arbeitgeber, welche die intensiven Einsätze der Helfer ermöglicht haben.

Der Schatzmeister Dr. Jörg Rodenwaldt teilte mit, dass der Ortsverein auch diesmal wieder schwarze Zahlen schreiben konnte, jedoch die rückläufige Entwicklung der Mitgliederzahlen Anlass zur Sorge bereitet. Der Vorstand wurde durch die Mitglieder entlastet.

Abgeschlossen wurde die Versammlung mit einem Vortrag von Melanie Sekulla, die alle an ihren persönlichen Erlebnissen und emotionalen Momenten bei der Arbeit mit den Flüchtlingen in Wietzenbruch teilhaben ließ.

Von Veronika Munko