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Celle Stadt "Großes Vorbild für viele Menschen"
Celle Aus der Stadt Celle Stadt "Großes Vorbild für viele Menschen"
19:54 07.12.2018
Von Gunther Meinrenken
Beim Bürgerempfang sorgte unter anderem der Chor des Gymnasiums Ernestinum für die musikalische Unterhaltung der Gäste. Quelle: Oliver Knoblich
Celle

Besonders zu empfehlen ist der Einsatz von Andrej Mordikov nicht unbedingt für jedermann, mutig war es jedoch allemal, was der 28-Jährige im August dieses Jahres getan hat. Mordikov hatte einen mit einem 20 Zentimeter langen Küchenmesser bewaffneten Räuber festgehalten, bis die Polizei eintraf und den 15-Jährigen mitnahm. Dadurch konnte später auch dessen 16 Jahre alter Komplize ermittelt werden. Für sein Engagement ist Mordikov beim Bürgerempfang mit dem Zivilcouragepreis der Stadt ausgezeichnet worden.

Da der Retter selbst verhindert war, nahm Polizeikommissar Steffen Schulz, der Mordikov vorgeschlagen hatte, stellvertretend den Preis entgegen. Anne Wycisk vom Weißen Ring bedankte sich: "Wir sind stolz, wenn es Menschen gibt, die Zivilcourage zeigen. Herr Mordikov ist ein großes Vorbild für viele Menschen."

Etwa 500 Gäste waren zum Bürgerempfang in die Congress Union gekommen. Sie alle verfolgten ein buntes Rahmenprogramm mit Auftritten des Chors des Gymnasiums Ernestinum, der CD-Kasernen-Piraten, dem Duo Emira Youssef & Alex Cappelluzzo, der Vorstellung des Jugendbeirats und Musik mit der Jugend Big Band "Tonspur" unter Leitung von Moritz Aring. Letztere hatte dieses Jahr beim Wettbewerb "Jugend jazzt" als Sieger des Landeswettbewerbs Niedersachsen beim Bundesfinale vertreten. Oberbürgermeister Jörg Nigge, der zuvor die Anwesenden in einer Ansprache aufforderte, sich an der weiteren positiven Entwicklung Celles zu beteiligen, verlieh den Musikern als Dank die Gläserne Ehrenmedaille der Stadt Celle.

Weniger spektakulär als Mordikov, dafür umso nachhaltiger wirken seit Jahren Elke und Lothar Haas. Sei es in der Bürgerstiftung, der Ernst-Schulze-Gesellschaft oder in der Bibliotheksgesellschaft – das Ehepaar hat im Kulturleben der Stadt wichtige Impulse gesetzt. Der Celler Rat würdigt diesen Einsatz mit einer besonderen Auszeichnung. Elke und Lothar Haas haben den zuvor erst sechs Mal verliehenen Kulturpreis der Stadt erhalten.

"Elke und Lothar Haas holen vergessene Schätze der Heimatliteratur aus der Versenkung und verstehen es, diese für die Gegenwart aufzubereiten und für die Celler Bevölkerung interessant zu machen. Sie widmen sich seit Jahrzehnten insbesondere Literatur-Projekten für Jugendliche, die der Leseförderung dienen", sagte Celles Kulturdezernentin Susanne McDowell.

Das Ehepaar Haas hatte sich bereits am Morgen in das Goldene Buch der Stadt eintragen dürfen. Bei dieser Gelegenheit bedankte sich Lothar Haas für die Würdigung. "Wir können nur Stellvertreter sein für die, die mit uns zusammenwirken. Und wir möchten Stellvertreter sein für all die Menschen, die unsere Arbeit durch Spenden erst ermöglicht haben."

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