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Celle Stadt Härtere Töne bei den "Keltics": Schwermetall auf neuem Album
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Härtere Töne bei den "Keltics": Schwermetall auf neuem Album
22:36 27.05.2018
Bei ihrer CD-Release-Party ließen es die Keltics in der CD-Kaserne richtig krachen. Quelle: David Borghoff
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Diesen sieben Männern auf der Bühne in ihren Schotten-Gewändern kann sich am Freitagabend einfach niemand entziehen. Die Keltics, allen voran Frontman Thys Bouma, geben den Ton an, und dann wird gehüpft, die Arme über den Kopf gereckt, wieder runter in die Hocke gegangen – und bei allem wird natürlich gesungen.

Selbst wenn Bouma sich mal verpusten muss, verstummt der Gesang nicht, das Publikum übernimmt. Es ist textsicher, sehr treu und anspruchsvoll. „Ich kenne die von Anfang an, das heißt 25 Jahre, und sie haben sich definitiv weiterentwickelt“, sagt Silvia Schimmelpfennig vor dem Hintergrund, dass das Konzert an diesem Abend aus dem Rahmen fällt. „CD-Release-Party“ haben sie den Auftritt überschrieben, der ihrem neuen Album „Clansmen“ gewidmet ist.

Bereits bei ihrem traditionellen Neujahrskonzert hatten sie „Slovenian Metal Girl“ vorgestellt, sich gefreut, dass die Fans das sehr rockige Stück so gut aufnahmen. „Heavy Metal passt musikalisch und thematisch zu uns“, sagt Thys Bouma in der Pause. Freiheitsdrang verbinde beide Stile. Er sei mit zwei Brüdern aufgewachsen. „Die hörten Punk und Heavy Metal, und ich war da immer dazwischen“ erzählt er. „Heavy Metal zu spielen, ist ein bisschen wie Klassik“, sagt er, und dann muss er wieder auf die Bühne.

Denn die Gäste sind zwar begeistert vom neuen Album, das viele Cover-Versionen von AC/DC, Iron Maiden oder Ozzy Osbourne enthält, bescheinigen einhellig eine Fortentwicklung, aber ohne die Klassiker der Kult-Band geht es dann doch nicht.

Im zweiten Teil ist ausschließlich Folk à la „Keltics“ angesagt. In der kleinen Halle sind sie hautnah am Publikum, dennoch steigen sie von der Bühne herab, tanzen Polonaise, zelebrieren das, was der Fan der ersten Stunde Silvia Schimmelpfennig treffend beschreibt: „pure Lebensfreude“.

Von Anke Schlicht

„Man wird dadurch einfach selbstbewusster“, antwortet Gabi Siemer auf die Frage, was der Lip- und Lymphödemtag, der am Samstag zum dritten Mal im Kreistagssaal stattfand, bedeute. Sie leidet unter einer chronischen, genetisch bedingten Fettverteilungsstörung, die am häufigsten an den Beinen, aber auch an den Oberarmen auftritt.

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„Kriegsgefangene waren kein Thema, für das man sich interessierte. Viele Bücher über Kriege erwähnen sie nicht einmal“, sagt Jan Philipp Reemtsma am Freitagabend anlässlich des Festaktes zur Eröffnung der Ausstellung „Hinter Stacheldraht – Die Kriegsgefangenenlager in Celle 1914 – 1918“. Er beleuchtet als Vertreter der Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur, die finanziell wesentlich unterstützt hat, aus wissenschaftlicher Sicht und trägt – wie die übrigen Redner – sehr zur Spannungssteigerung bei.

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