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Celle Stadt Handzeichen für Toleranz
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Handzeichen für Toleranz
15:36 16.04.2013
Von Christopher Menge
Stadtrat Stephan Kassel eröffnete das Denk-Mal (großes Bild). Emylu - Skorzinski will mit der Skulptur ein Zeichen setzen, wo Celle verschönert werden kann. Quelle: Alex Sorokin
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Auch Gundula Biesewig ist zu dem Denk-Mal gekommen, um ein Zeichen für Toleranz zu setzen. Die ehemalige Lehrerin, selbst lange Jahre in einer Friedensgruppe aktiv, hat sich als sie Mutter wurde erstmals mit dem Thema beschäftigt. "Ich wollte für meine Kinder keine ungerechte, kriegszerstörte Welt", sagte Biesewig.

Die Idee des Denk-Mals entstand in Gesprächen zwischen dem stellvertretenden Leiter der Volkshochschule Celle, Karlheinz Rehling, Künstler Michael Foley und Florian Matern, der gerade seinen Bundesfreiwilligendienst in der VHS absolviert. "Dieser Demokratiegarten ist die beste Möglichkeit, die Menschen zu animieren", sagte Foley, "das Zeigen der Hand ist die ursprüngliche Geste der Demokratie."

Als eine von sechs niedersächsischen Städten beteiligte sich Celle am Aktionstag verschiedener Bundesministerinen. Neben dem Denk-Mal entstand eine Skulptur aus Sprühdosen. "Demokratie heißt mitbestimmen", erklärte die Vorsitzende von "Atelier22", "wir sammeln Vorschläge, wo Celle noch schöner und bunter werden sollte. Die Sprühdosen sollen dafür ein Zeichen sein."

Neben weiteren Aktionen in der ganzen Stadt wurde den Mitarbeitern der Stadt und des Landkreises ein interkulturelles Kompetenztraing durch das Projekt "Arbeitsmarktzugang für Flüchtlinge" geboten.