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Celle Stadt Hannoveraner Edward mit Grande-Preis gekürt
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Hannoveraner Edward mit Grande-Preis gekürt
17:22 26.03.2018
Von Dagny Siebke
Hans-Henning von der Decken (links) gratuliert Nadine und Hans-Heinrich Dittmer zum Grande-Preis für den Celler Landbeschäler Edward, der von Birte Senftleben vorgestellt wurde.  Quelle: Hannoveraner Verband
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Die Hengstleistungsprüfung bescherte Edward den Einzug in das Programm Hannoveraner Springpferdezucht. Sein Bewegungstalent führte ihn schließlich unter dem Sattel von Charlott-Maria Schürmann zur EM-Team-Silbermedaille der Jungen Reiter 2013. Edward, einer der letzten „echten“ Hannoveraner, die ihre Veranlagung für beide Disziplinen auch an ihre Nachkommen weitergeben. Im vergangenen Jahr hatten sich für die drei Disziplinen Dressur, Springen und Vielseitigkeit Nachkommen aus seinen ersten Jahrgängen für das Bundeschampionat qualifiziert.

Edwards bisherige züchterische Bilanz sei kein Zufall, betont Züngel. Bei Hans-Heinrich Dittmer in Radbruch wurde der großrahmige Fuchs 2005 als drittes Fohlen der Stute Fabienne geboren. Ihr Vater Fabriano steht ebenso für eine vielseitige Vererbung wie Edwards Vater Embassy.

Edwards Weg führte geradewegs in das Landgestüt Celle. Er wuchs im Hengstaufzuchtgestüt Hunnesrück auf und absolvierte seine Hengstleistungsprüfung in Adelheidsdorf mit 120,72 Punkten im Springen und 142,93 Punkten in der Dressur. "Besser kann man eine Doppelveranlagung nicht dokumentieren", so Züngel. Im Anschluss an die Hengstleistungsprüfung wurde er ausgewählt und bezog vierjährig erstmals eine Beschälerbox in Adelheidsdorf, bevor er ab 2010 zunächst in Ankum stationiert wurde.

Edward war nie ein „Vieldecker“. Lediglich 333 Nachkommen wurden in bislang acht Deckeinsatzjahren registriert. Das schaffen andere Hengste in einem Jahr, doch er eroberte sich eine Fangemeinde, die ihm Spring-, Dressur- und Halbblutstuten zuführte. "Vor diesem Hintergrund sind die Erfolge seiner Nachkommen besonders hoch einzuschätzen", erläutert Züngel.

Nächste Runde in der Debatte um die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge: Die Fraktion WG-Landkreis macht sich für die kreisweite Abschaffung des bisherigen Systems der Straßenfinanzierungen stark. „Die Straßenausbaubeiträge gehören überall abgeschafft, weil es einmalige, hohe Belastungen sind“, sagte Fraktionsgeschäftsführer Torsten Schoeps.

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