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Celle Stadt Hausfest in Altencelle als "Farbtupfer gegen Dunkles aus rechten Ecken"
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Hausfest in Altencelle als "Farbtupfer gegen Dunkles aus rechten Ecken"
14:59 07.05.2018
Von Dagny Siebke
Quelle: Oliver Knoblich
Celle Stadt

Andrea Dehrmann ist voriges Jahr aus Altencelle an die Amelungstraße gezogen. Doch hier beim Hausfest traf die Rollstuhlfahrerin viele alte Bekannte wieder. "Hi, geht's gut?", fragt sie ihre Freundin Marina aus der Sonderschule. "Schön, dass du auch hier bist."

Unter dem Motto „Wir gehören zum Dorf“ machten Lebenshilfe und Lobetal auf den "Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung" aufmerksam. In seinem Grußwort betonte Geschäftsführer Clemens M. Kasper: "Unser Fest ist ein Farbtupfer gegen das Dunkle aus rechten Ecken." Damit wollte er ein Zeichen gegen die kürzliche Anfrage der AfD im Bundestag setzen. Es sei erschütternd und völlig inakzeptabel, dass in erkennbar zwischen den Zeilen vermittelt werde, dass die Zunahme von Behinderung ein gesellschaftliches Übel sei.

Kasper betonte: "Die Autoren der Anfrage bewegen sich mit ihrer Anfrage an die Bundesregierung wieder bewusst an der Grenze jenes rechtsextremistischen Vokabulars, das wir seit 75 Jahren überwunden glaubten. Jeder, der es will oder kann, soll darin Lebenswerturteile erkennen."

Wenn man für Celle und den Landkreis eine besonders bemerkenswerte Orgel benennen möchte, dann ist zuallererst an die Ahrend-Orgel in der Neuenhäuser Kirche zu denken. Diese Orgel ist zwar mit 18 Registern eine kleines Instrument, aber an ihr ist doch tatsächlich jede Pfeifenreihe, jedes Register für sich ein klanglicher Genuss und zudem sind diese Register dermaßen gut aufeinander abgestimmt, dass sich in den verschiedensten Registerkombinationen schönste Klangwirkungen ergeben.

07.05.2018

Der Kabarettist und Improvisationskünstler Sascha Korf fegt mit Tempo über die Bühne der CD-Kaserne und ist in der Interaktion mit dem Publikum unglaublich schlagfertig und temperamentvoll. Vielleicht liegt es an seinen teilweise spanischen Wurzeln, an seiner langjährigen Bühnenerfahrung oder auch an seiner schnellen Denke. Getreu seinem neusten Programm „Aus der Hüfte, fertig los“ liefert Sascha Korf eine Pointe nach der anderen ab.

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Es ist keineswegs so, dass Harald Kolbe nichts zu sagen hätte, aber am Samstagnachmittag ließ der Geschäftsführer der Heimvolkshochschule Hustedt die Musik und die Bildende Kunst für sich sprechen und gab auf diese Weise der Feierstunde anlässlich des 200. Geburtstages von Karl Marx einen außergewöhnlichen und sehr eindrucksvollen Charakter.

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