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Celle Stadt Heidschnuckenweg soll noch interessanter werden
Celle Aus der Stadt Celle Stadt Heidschnuckenweg soll noch interessanter werden
13:54 18.07.2017
Von Christoph Zimmer
Die neuen Rundwege sollen auf bereits bestehenden Wanderwegen verlaufen, die den Heidschnuckenweg wie hier im Wacholderwald in Schmarbeck an vielen Stellen kreuzen. Quelle: Friesenborg/Lüneburger Heide GmbH
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Einige dieser Rundwege sollen extra für Familien konzipiert und Teilabschnitte barrierefrei ausgebaut werden. Der Heidschnuckenweg ist ein 223 Kilometer langer Fernwanderweg, der von Hamburg bis nach Celle führt.

Die neuen Rundwege sollen auf bereits bestehenden Wanderwegen verlaufen, die den Heidschnuckenweg an vielen Stellen kreuzen. Um sie auszuwählen, werden diese Wege auf Grundlage der Kriterien des Deutschen Wanderverbands erkundet und bewertet. Ziel sei es, die Wege anschließend so auszuwählen, dass sie Besuchern einen Einblick in die vielfältigen Landschaften der Region bieten, heißt es in einer Mitteilung der Tourismusregion Lüneburger Heide.

Mit der Planung der Heideschleifen ist Hans-Georg Sievers vom Planungsbüro für Wandertourismus in Emmendingen bei Freiburg beauftragt. Er entwickelt nun die konkrete Streckenplanung. Zudem kümmert er sich um Abstimmungsgespräche und Nutzungsvereinbarungen mit Kommunen und Grundstückseigentümern, die vorbereitende Planung für den Wegebau sowie um die Vorbereitung der Ausschilderung, Informationstafeln und Rastmöglichkeiten.

Wenn die Heideschleifen realisiert sind, bietet die Region entlang des Heidschnuckenwegs ein komplettes Angebot für Wanderungen. „Kurze Qualitätswege sind ein wichtiger Baustein dafür, um zertifizierte Qualitätsregion ‚Wanderbares Deutschland‘ zu werden“, heißt es weiter. „Auch wenn diese Zertifizierung derzeit noch nicht ansteht, werden die Heideschleifen bereits jetzt so konzipiert, dass sie unseren Weg zur zertifizierten Qualitätsregion verkürzen“, erläutert Christiane Vogt, Mitarbeiterin beim Landkreis Harburg und Koordinatorin der Arbeitsgruppe Heidschnuckenweg.

Dank der bisher hohen Niederschlagsmenge in diesem Jahr können sich Wanderfreunde auf eine herrlich blühende Heide freuen. „Durch den Regen sieht die Heide bereits jetzt so grün aus wie lange nicht mehr zu diesem Zeitpunkt“, sagt Carl Wilhelm Kuhlmann. In der Oberoher Heide hat der Heidschnuckenzüchter schon jetzt die ersten Blüten gefunden. „Durch die durchgängige Wasserversorgung gibt es eine hohe Anzahl frischer Blüten und Triebe.“ Kuhlmann rechnet damit, dass die Heide in knapp drei Wochen blühen wird. „Das wird ein richtig schöner Anblick in diesem Jahr.“ Dank des Regens.