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Celle Stadt „Heimat“ künstlerisch reflektiert
Celle Aus der Stadt Celle Stadt „Heimat“ künstlerisch reflektiert
13:03 05.09.2016
Sigrid Menzels Bild „Angekommen“ ist in der neuen Ausstellung „Heima(r)t“ im Atelier 22 zu sehen. Quelle: Peter Bierschwale
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Das Atelier 22 hat 85 Mitglieder, davon haben 35 mit einem oder mehreren Kunstwerken zu der Ausstellung beigetragen. Das Thema „Heimat“ sei nicht nur in den Feuilletons der Medien kontrovers diskutiert worden. Auch im Atelier 22 sei für einen Teil der Künstler „Heimat“ ein kitschiger Begriff aus der Vergangenheit, für die anderen ein „Zielort einer allgemeinen Sehnsucht“ und der „Zugehörigkeit“. Der Ausstellungstitel „Heima(r)t“ sei nicht unbedingt schön, aber ein „demokratischer Kompromiss“, so Brune.

Kulturdezernentin Susanne McDowell lobte als Vertreterin der Stadt Celle die Projekte des Ateliers 22. Fast schon zur Tradition geworden ist Wolfgang Deckers musikalisches Rahmenprogramm, in dem er Lieder zur Gitarre singt, neuerdings mit eigenen Texten, in denen er die Veranstaltung in den Fokus nimmt.

Bei einer Beteiligung von so vielen Künstlern sind die zumeist mittelgroßen Gemälde stilistisch und thematisch recht unterschiedlich, auch einige Collagen und Skulpturen sind dabei. Brune selbst hat sich dem Thema ziemlich ironisch genähert, andere haben Motive wie die Oberaller und andere Landschaften verwendet.

Von Peter Bierschwale